Lokführer streiken 48 Stunden

„Tür geschlossen, Zug fällt aus“ – so soll es heute und am Freitag wieder beim Metronom heißen. Foto: Wendlandt

dpa Uelzen/Hannover. Ein weiterer bundesweiter Lokführerstreik seit heute Früh 2 Uhr soll Berufspendler und Reisende auch im Norden treffen. So soll unter anderem bei AKN, Metronom und Nord-Ostsee-Bahn (NOB) die Arbeit niedergelegt werden, kündigte die Lokführergewerkschaft GDL am Mittwoch an.

Bestreikt werden ausschließlich die Konkurrenten der Deutschen Bahn. Hintergrund ist der laufende Tarifstreit. Die GDL verlangt neben mehr Geld vor allem einen bundesweiten Branchentarif, der einheitliche Tarifstandards für alle 26 000 Lokführer vorschreibt.

Der 48-stündige Streik dauert bis Samstagfrüh. Man habe von den Arbeitgebern bislang keine Reaktion erhalten und werde daher die Maßnahmen massiv verstärken, sagte der stellvertretende Bezirksvorsitzende der GDL Nord Volker Krombholz.

Die Sprecherin der betroffenen NOB sagte, die NOB habe der GDL ein überarbeitetes Angebot zukommen lassen. Es sehe eine Lohnsteigerung von fünf Prozent und eine Einmalzahlung von 1000 Euro vor.

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