Lebensraum fürs Alter

Zusätzlich zum dreigeschossigen Neubau in der Nähe des Hammersteinkreisels entsteht ein weiteres Haus für acht Seniorenwohnungen an der Ripdorfer Straße. Foto: Wendlandt

Uelzen. 2,3 Millionen Euro investiert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) seit Anfang des Jahres in eine neue Wohnanlage an der Ripdorfer Straße 1. Für eine weitere Summe in Millionenhöhe hat jetzt noch ein Neubau begonnen: An der Ripdorfer Straße 15 entsteht ein Gebäude, in dem acht Seniorenwohnungen eingerichtet werden.

Zudem soll mit dem Pflegedienst ein Teil der Verwaltung des Kreisverbandes dort einziehen, berichtet Ute Simon, Assistentin der DRK-Geschäftsleitung.

„Die Nachfrage nach Seniorenwohnungen ist nach wie vor sehr groß“, versichert sie. Zu Beginn des Jahres standen etwa 70 Namen auf einer Interessentenliste für Seniorenwohnungen in Uelzen beim DRK (AZ berichtete). Mit dem Neubau nahe des Kreisels am Hammersteinplatz und dem weiteren an der Ripdorfer Straße 15 kann das DRK nun 20 Wohnungen anbieten, zusätzlich zu den insgesamt 49 Einheiten in den bestehenden sechs Häusern.

Die acht Zwei-Zimmer-Wohnungen in dem Neubau werden zwischen 60 und 64 Quadratmeter groß sein. Noch in diesem Jahr sollen sie fertig werden, so dass die neuen Bewohner dort einziehen können. Der dreigeschossige Bau in der Nähe des Hammersteinkreisels ist schon weiter vorangeschritten. Die zwölf Wohnungen werden voraussichtlich zum 1. Oktober bezugsfertig sein. Wer in die beiden Arztpraxen geht, die im Erdgeschoss entstehen, möchte das DRK noch nicht bekanntgeben.

Mit den Neubauten hat das DRK nun die Siedlung an der Ripdorfer Straße erheblich erweitert, von der Kinderkrippe bis zum ein Kindergarten am Ilmenauufer. Das Besondere an dem Projekt für Senioren unter dem Titel „Selbstständiges Wohnen im Alter“ ist die Nähe zum DRK-Mehrgenerationenzentrum, das ein buntes Freizeitprogramm anbietet. „Die Bewohner haben dort rund um die Uhr jemanden, der Unterstützung bieten kann“, erklärt Simon.

Außerdem gibt es eine Ansprechpartnerin für die Wohnanlagen, Erika Eckelt. Sie kümmert sich über die Administration hinaus zum Beispiel um die Geburtstage der mehr als 60 Senioren und manchmal auch um eine Aufmerksamkeit für sie während ihrer Krankenhaus-Aufenthalte.

Von Diane Baatani

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