See noch nicht zugefroren / Stadt und Polizei raten zu äußerster Vorsicht

Lebensgefahr auf dem Oldenstädter See

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Das Eis ist zu dünn: Die zugefrorenen Oberflächen der Seen im Landkreis Uelzen halten noch nicht.

Uelzen. Mehrere Kinder mussten bereits vom Eis gerettet werden, weil die Oberflächen des Oldenstädter Sees und des Masendorfer Teiches noch nicht genug zugefroren sind.

Auch für die nächsten Tage warnt die Stadt Uelzen davor, auf der Eisfläche des Oldenstädter Sees zu spielen. Nach Angaben von Stadtsprecherin Ute Krüger besteht beim Betreten des Sees Lebensgefahr.

Die gefrorene Schicht der Wasseroberfläche sei erst etwa fünf Zentimeter dick. Nach den Erfahrungen der zuständigen Mitarbeiter der Messstelle des Grünflächenamtes in Uelzen müssten „noch mindestens drei bis vier Tage Temperaturen bei minus zehn Grad vorherrschen“, erklärt Ute Krüger.

Somit ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass Schlittschuhläufer in den nächsten Wochen auf den Seen ihre Runden drehen können. Denn nach Aussage von AZ-Wetterexperte Reinhard Zakrzewski liegen die Temperaturen heute leicht im Plus, bevor sie am Mittwoch voraussichtlich noch einmal auf minus drei Grad abfallen. In der darauffolgenden Nacht kann es dann sieben bis acht Grad im Minusbereich werden, aber kälter wird es auch tagsüber am Donnerstag nicht sein. Zum Wochenende hin wird schon wieder Tauwetter angekündigt. Und bislang sieht es so aus, als ob es ab Mitte Februar wieder ein so mildes Wetter geben wird, wie es die erste Januarhälfte geprägt hat, sagt Zakrzewski.

Auch die Polizei rät dazu, dass Eltern mit ihren Kindern über die Gefahr sprechen, die beim Betreten der Eisflächen besteht. Insbesondere bei tiefen und fließenden Gewässern sei Vorsicht angebracht, erklärt Polizeisprecher Kai Richter. Sollte trotz aller Vorsicht dennoch jemand ins Eis einbrechen, wird dazu aufgefordert, über den Notruf 112 sofort die Rettungskräfte zu alarmieren.

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