Lebensgefährlich erkrankter Besucher aus Heilbronn gerettet / Drogenfund im Krankenhaus

„Merkwürdige Substanz“ entpuppt sich als Heroin

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Heroin wurde bei dem erkrankten Mann gefunden.

kah Uelzen. Mit der Drehleiter waren sechs Feuerwehrleute am gestrigen Sonntag gegen 10 Uhr in der Gudesstraße angerückt, um einen lebensgefährlich erkrankten Mann aus dem ersten Stock eines Wohnhauses zu retten.

Dafür musste die Gudesstraße auf der Höhe der Schmiedestraße kurz gesperrt werden. Noch während des Aufbaus der Drehleiter konnte er dann aber auf konventionelle Weise, mit einem Rettungstuch und mehreren Männern, durch das Treppenhaus getragen werden. Der Mann wurde dann in die Klinik Uelzen gebracht. Dort kam es zur Überraschung: Er hatte Heroin in einer „nicht geringen Menge“, wie die Polizei informiert, in seiner Kleidung.

Beim Ausziehen des Mann in der Klinik entdeckte das Personal dort die laut Polizei „merkwürdige Substanz“. Misstrauisch geworden, untersuchten die Polizeibeamten die Substanz mit einem Drogenschnelltest. Ergebnis: Heroin. Die Polizei schließt nun nicht aus, dass die lebensgefährliche Erkrankung des 34-Jährigen aus Heilbronn, der zu Besuch in Uelzen ist, auch das Resultat von Heroinkonsum sein könnte.

Der Wert der gefundenen Drogen bezifferten die Beamten der Uelzener Polizei auf mehrere hundert Euro. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und die vorläufige Festnahme ausgesprochen.

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