Prozess gegen Robert K.: Termin am Tatort

Landgericht besucht Gudestorbrücke

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Der Angeklagte Robert K. (Douglas-Bande) sitzt am 17.09.2013 im Landgericht in Lüneburg (Niedersachsen) zum Prozessauftakt wegen versuchten Totschlags.

dib Uelzen/Lüneburg. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegen den Angeklagten Robert K. hat ein 19-jähriger Zeuge aus Uelzen bereits vor dem Landgericht Lüneburg bestätigt.

Gestern wurde der Beobachter erneut geladen und erklärte abermals, in der Nacht zum 2. Juli 2011 gesehen zu haben, wie Robert K. auf der Gudestorbrücke einen 42-jährigen Mann lebensgefährlich verletzt habe.

Morgen Abend um 19 Uhr will sich die 2. große Jugendkammer in Uelzen anschauen, wie bei Dunkelheit die Lichtverhältnisse auf der Gudestorbrücke sind und wo sich die Auseinandersetzung zugetragen haben soll. Diese Vorgehensweise hatte der Verteidiger von Robert K., Volker König, beantragt.

Auch die erneute Befragung des 19-jährigen Zeugen zu dem nächtlichen Vorfall basierte auf einem Antrag Königs. Der junge Mann hatte in einer Verhandlung im Oktober ausgesagt, gesehen zu haben, wie Robert K. einen Mann auf der Gudestorbrücke am Kopf getreten habe. König hinterfragte die Entfernung des Zeugen zum Tatort und die Wahrheit seiner Aussage.

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