Familiensonntag und Markttreiben – fürs Wochenende hatte Bad Bevensen alles zu bieten

Die Kurstadt feiert den Frühling

Ein Hauch von Frühling und Ostern lag natürlich auch in der Luft.

Bad Bevensen. Bilderbuchwetter, Frühlingsgefühle, Gut-Drauf-Sein am Wochenende in der Kurstadt. Ab nach draußen, umher schlendern, schauen, shoppen, chillen, Eis schleckern lautete die Devise.

Wer Glück hatte, fand gestern eine Parkgelegenheit auf dem Göhrdeparkplatz und konnte seinen Rundgang zum Familiensonntag starten. Flotte Rhythmen und Pophits schallten entgegen und zogen zum Rummel. Mit sichtlichem Vergnügen rasten junge Menschen auf Crashkurs im Autoscooter oder versuchten den Touchierungen geschickt auszuweichen. Nebenan genossen Kleinkinder, manchmal sogar noch mit Schnuller im Mund, die Runden auf den Fahrzeugen im Karussel.

Eine kleine Stärkung zwischendurch. Die Auswahl reichte von gebrannten Mandeln bis zum Fischbrötchen. Der Flohmarkt lockte. Kitsch, Trödel, asiatische Massenware, Klamotten, Schmuck und kleine Kostbarkeiten bestimmten das vielseitige Angebot zu günstigen Preisen und mit etwas Verhandlungsgeschick sogar noch etwas weniger.

Und weiter ging es. Viele Bekannte waren anzutreffen, es wurde sich Zeit für einen kurzen Plausch genommen und über die Göhrdebrücke in Richtung Innenstadt flaniert, wo die Geschäfte warteten mit vielen günstigen Angeboten. Erstmal ein Kaffeepäuschen „open air“, ein bisschen umher schauen.

Zum begehrten Genuss jedoch wurde Speiseeis verschiedenster Sorten. Zeitweise gab es lange Schlangen vor den Eisdielen. Auch die Geschäfte hatten sich auf viele Besucher eingestellt und präsentierten entsprechend Angebote vor ihren Läden. So waren Wanderstiefel für unter 100 Euro zu haben. Wer clever kaufte, hatte eine Damen Basic-Jeans für 9, 99 Euro in der Tasche. Ob nun bunte Strickwolle für Strümpfe, Bio-Tee „Lebensenergie“ , florale Ballerinaschuhe, Frühstücksbretter, Brot, das in Form bringt mit viel Eiweiß und wenig Kohlenhydraten, oder ein Bad-Bevensen-Kaffeepott – Angebote lockten allerorten.

Die Begeisterung schwappte am Wochenende auf alle Beteiligten über: „Man sollte hier mit den regelmäßigen verkaufsoffenen Sonntagen bereits Mitte April beginnen und zwei Wochen eher im Oktober aufhören“, regte ein Bad Bevenser Geschäftsmann an.

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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