Montag wird Uelzen der Titel verliehen

Ein Kunstwerk für die Hanse – Neuinstallation am Alten Rathaus

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Der Platz vor dem Alten Rathaus: In den 30er Jahren stand dort noch der Verkehrsturm, links auf dem Foto ein Bild aus den 1930er Jahren. Heute ist dort die Fußgängerzone um eine Halbinsel erweitert, dort ist Platz für ein Kunstwerk.

Uelzen. Der Tag, der in die Geschichte der Stadt eingehen soll, rückt näher: Kommenden Montag erhält Uelzen den offiziellen Titel „Hansestadt“.

Anlass für den Verkehrsverein in Kooperation mit der Stadt Uelzen, in der Stadtmitte am historischen Alten Rathaus einen neuen Treffpunkt zu etablieren. Ein Kunstwerk mit Sitzgelegenheit soll entstehen, das sich inhaltlich dem Thema „Hanse“ widmet. Künstler und Planungsbüros können sich bis zum 15. Mai bewerben. Das Kunstwerk soll bis zum September dieses Jahres realisiert werden.

Der Kostenrahmen für das Werk inklusive des Honorars liegt bei rund 15 000 Euro. Eine Jury wird die eingereichten Vorschläge bewerten. Der erste Platz wird mit der Umsetzung des Kunstwerkes belohnt. Für den Zweit- und Drittplatzierten gibt es ein Preisgeld von 300 und 150 Euro. Die Wettbewerbsunterlagen nimmt die Stadtverwaltung Uelzen entgegen.

Als Standort für das neue Kunstwerk steht eine Fläche von elf Quadratmetern zur Verfügung. Die Fußgängerzone in der Bahnhofstraße ist im Einmündungsbereich am Alten Rathaus ein Stück in Richtung der zuvor dort verlaufenden Fahrbahn ausgeweitet worden. Es entstand eine Art Halbinsel, die ebenfalls Fußgängerweg ist und von allen drei Marktstraßen kommend sichtbar ist. An dem Ort, wo sich zu früherer Zeit ein Verkehrsturm befand, soll ein sichtbarer Mittelpunkt in historischem Ambiente entstehen und die traditionsbewusste und gleichzeitig moderne Hansestadt Uelzen repräsentieren. Eine Sitzgelegenheit soll den Treffpunkt-Charakter zusätzlich unterstreichen.

Der vollständige Ausschreibungstext zu inhaltlichen Vorgaben, zu Gestaltung und zum Ablauf ist unter www.uelzen.de abrufbar. Teilnahmeberechtigt sind Künstler sowie Planungsbüros aus der Metropolregion Hamburg, der Metropolregion Hannover/Braunschweig/Göttingen/Wolfsburg sowie aus dem Wendland und der Altmark.

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