Karl-Heinrich Meyer zaubert mit seinem Team Erlesenes für die Festival-Besucher in Uelzen

Die kulinarische Seite des „OpenR“

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Noch geht es etwas ruhiger zu in der Küche von Karl-Heinrich Meyer (rechts) und seinem Vize-Küchenchef Hassan Nafa im Hotel Deutsche Eiche. Der Gastronomiebetrieb hat wieder das Catering beim „OpenR“ inne. Das werde stressig, so Meyer.

Uelzen. Vom Festival werde er allenfalls am Rande etwas mitbekommen. „Da bin ich im Tunnel“, sagt Karl-Heinrich Meyer. Sein Tunnel, das sind zwei externe Küchen auf dem Albrecht-Thaer-Gelände. Dort bekocht der Chef des Veerßer Hotels Deutsche Eiche die VIP-Gäste.

In der Jabelmannhalle versorgt er die Crews hinter den Künstlern, die von Freitag, 3. bis Sonntag, 5. Juni, beim Uelzener „OpenR“ auftreten. Und die Gäste in Hotel und Restaurant an der Soltauer Straße wollen während der Festival-Tage natürlich nicht auf den gewohnten Service verzichten. „Die Konzertwochen sind eine schwierige Zeit“, weiß Meyer aus der Erfahrung. Bei den vorhergehenden Festivals hat der Gastronom ebenfalls fürs Essen gesorgt.

40 bis 50 Helfer haben sich in der Spitze in seinem Hotel einquartiert. Versorgt werden sie in der Jabelmannhalle. „Die Leute, die aufbauen, für die kochen wir viel und Kohlehydrathaltiges“, sagt der Gastronom. Zubereitet werden die Mahlzeiten in der Restaurantküche. In Wärmeschränken werden die Speisen für die Mitarbeiter dann gelagert.

Im VIP-Bereich kommt Erleseneres auf die Teller. Zwischen 1500 und 2000 Gäste werde sein Team im Edel-Bereich an den Festivaltagen beköstigen. Dafür hat Karl-Heinrich Meyer schon längst die Zutaten bestellt. Kleiner Auszug: 150 Kilogramm Scampi, 250 Kilo Roastbeef oder 150 Kilo Lamm. Dazu 250 Kilo Kabeljau und 200 Kilo Pommes Frites für den britischen Klassiker Fish and Chips. Wer es deftig deutsch mag: 1500 Currywürste warten ebenfalls beim „OpenR“ auf hungrige VIPs. Das Rindfleisch komme aus Argentinien, das Lamm vom Deich der deutschen Nordsee-Küste. Die 300 Kilogramm Kartoffeln von Landwirt Meyer in Nateln.

Was er und seine Mannschaft am Ende aus den Zutaten zaubern, laufe wohl auf Roastbeef mit Rosmarinkartoffeln und geschmortem Lamm mit Beilagen hinaus.

Wer nicht im Besitz eines VIP-Tickets für die Konzerttage ist, der braucht auf dem Festival-Gelände nicht zu hungern. Zahlreiche Stände und Buden bieten was für Hunger und Durst. Internationale Küche wird dafür sorgen, dass kein Musikfan nach dem jeweiligen Konzert das Albrecht-Thaer-Gelände mit leerem Magen verlassen muss.

Von Jens Schopp

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