Künstler, Veranstalter und Polizei loben die besondere Festival-Atmosphäre

12 000 Fans beim Open R

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„Dass Uelzen so gut aussieht und so sexy ist“ – die rund 7000 Zuschauer am gestrigen Festivaltag erhielten von Axel Bosse ein Kompliment. Am Sonnabend ließen sich etwa 5000 Besucher von Santiano begeistern.

Uelzen. Das Publikum tanzt Rock’n’roll mit The Baseballs und ist nicht mehr zu bändigen, als Bosse und The BossHoss auf der Bühne ihre Energie versprühen. Rund 7000 Fans haben gestern das „Uelzen Open R“ besucht und ein Lob von Axel Bosse erhalten.

Uelzen. Das Publikum tanzt Rock’n’roll mit The Baseballs und ist nicht mehr zu bändigen, als Bosse und The BossHoss auf der Bühne ihre Energie versprühen. Rund 7000 Fans haben gestern das „Uelzen Open R“ besucht und ein Lob von Axel Bosse erhalten. Er wusste nicht, „dass Uelzen so gut aussieht und so sexy ist“, machte er dem Publikum ein Kompliment. Am Sonnabend wurden bei Santiano, den Höhnern & Co. rund 5000 Festival-Gäste gezählt.

Das war der Sonnabend

Das war der Sonntag

„Das ist der Weg, den wir in Zukunft gehen wollen“, zieht gestern Abend Veranstalter Ulrich Gustävel Bilanz: Ein Festival – erstmals über zwei Tage – mit einem konträren Programm, sodass alle Bevölkerungsschichten angesprochen werden, mache das Konzept aus. „Zum ersten Mal ziehen wir die Veranstaltung allein durch. Das war für uns schon eine Herausforderung.“ Und hinzu kam noch ein dritter neuer Schritt: Die Arena, in der Applaus und Gesang des Publikums von zwei Tribünen reflektiert wird. Mit dem Ergebnis ist Gustävel zufrieden. „Die Künstler waren begeistert von der Atmosphäre.“

Dass es gestern „bombig“ war, wie Gustävel es ausdrückt, lag auch daran, dass es tagsüber kein großes Unwetter gab, wie zunächst befürchtet. Somit verzeichnete das Deutsche Rote Kreuz, das mit 45 Helfern und zwei Notärzten vertreten war, am gesamten Wochenende lediglich rund 40 Einsätze wegen Insektenstichen oder Kreislaufproblemen, wie Einsatzleiter Sascha Heinze berichtet. Größere Vorfälle, zum Beispiel wegen zuviel Alkoholkonsums oder Verletzungen, habe es nicht gegeben. Auch die Polizei zieht eine positive Bilanz. „Keine einzige Strafanzeige“ ist nötig gewesen, erklärt Ralf Munstermann, Leiter des Streifendienstes. Lediglich ein Diebstahl von zehn Euro sei gemeldet worden.

„Wir glauben an dieses Konzept und wollen das Uelzen Open R zu einem festen Bestandteil in der Lüneburger Heide ausbauen“, sagt Gustävel. Den Termin des Festivals will er aber auch künftig variabel halten und nach den Künstlern ausrichten – „um zu gewährleisten, dass wir jedes Jahr so ein großes Ding hinbekommen“, erläutert er. In diesem Jahr habe der Fokus weltweit auf der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien gelegen. Daher seien internationale Größen kaum zu buchen gewesen. Für 2015 und 2016 sieht er mehr Chancen, auch internationale Künstler nach Uelzen zu ziehen. Die Planungen dafür laufen bereits, berichtet Gustävel.

Stimmen und Stimmung sowie Hintergrundberichte und ein Blick hinter die Kulissen beim Open-R gibt's heute in der gedruckten und auch in der digitalen AZ.

Von Diane Baatani

Bosse und BossHoss beim Open R

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