Stadthallen-Areal wird favorisiert

Kreishaus-Neubau: Entscheidung im Juni

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Die Politik favorisiert den Standort an der Uelzener Stadthalle für den Neubau eines Kreishauses.

tm/js Uelzen/Landkreis. „Das ist alles top secret. Ich selbst weiß auch nichts. Es halten alle dicht“, so äußerte sich gestern Dr.

Julia Baumgarten, Leiterin der Stabstelle Koordination und Medienarbeit beim Landkreis Uelzen, im Pressegespräch zur Sitzung des Kreisausschusses am Dienstag. Dort stand das Thema Neubau des Kreishauses auf der Tagesordnung. Es sei zur Standortfrage noch keine Entscheidung getroffen worden. Die solle in der Sitzung im kommenden Monat fallen, sagte Baumgarten.

Das Münchener Beratungsunternehmen Combine Consulting GmbH habe den Prozess vorgestellt, berichtete Baumgarten. Will sagen: Sie präsentierte, wie eine moderne Verwaltung in neuen Räumen aussehe. Auch habe sich bei der Sitzung des Kreisausschusses kein Favorit unter den Standorten rausgeschält.

Nach Recherchen der AZ hat sich in der Politik sehr wohl ein Favorit herauskristallisiert. Und zwar der Standort Stadthallen-Gelände. Nach einem abschließenden Bericht von Combine im Juni könnte dann ein Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben werden. Vom Tisch soll hingegen ein Umzug in das Telekom-Gebäude an der Bahnhofstraße sein sowie die Sanierung des aktuellen Kreishauses an der Veerßer Straße. In der Politik gebe es Zweifel, ob mit einer Sanierung im Altgebäude auch moderne Standards für eine Verwaltung geschaffen werden könnten. Zudem müsste die komplette Belegschaft für die Zeit der Sanierung in Containern den Landkreis verwalten.

In der Politik werden für einen Neubau eines Uelzener Kreishauses Beträge zwischen 29 und 50 Millionen Euro aufgerufen.

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