Zeitplan für den Bau der Ortsumgehung Kirchweyhe steht fest

Mit dem Kreisel geht’s los

Die Richtung stimmt: Der Zeitplan für den Bau der Kirchweyher Ortsumgehung steht inzwischen fest. Foto: Ph. Schulze

Uelzen-Kirchweyhe. Der Zeitplan ist im Großen und Ganzen festgezurrt: Am 14. Mai wird der erste Spatenstich für den Bau der Ortsumgehung in Kirchweyhe erfolgen. Und zwar wird als erstes der neue Kreisverkehr in Höhe der JVA entstehen.

Das kündigte Silke Weidenhöfer, Leiterin der Planungsabteilung bei der Stadt Uelzen, in der Sitzung des Ortsrates Kirchweyhe/Westerweyhe an und gab den Ratsleuten und den etwa zwei Dutzend Bürgern einen ausführlichenAbriss über die bevorstehenden Arbeiten ab.

So wird der Bau des Kreisels voraussichtlich drei Monate dauern. In Nord-Süd-Richtung wird währenddessen für eine provisorische Umfahrung gesorgt sein, so Weidenhöfer. Der Störtenbütteler Weg allerdings werde für diesen Zeitraum komplett gesperrt – wer ins Gewerbegebiet Breidenbeck fahren möchte, muss den Umweg über die Ludwig-Ehlers-Straße nehmen. Nach Fertigstellung wird der neue Kreisverkehr von Schwerlastverkehr diagonal überfahren werden können. Pünktlich zur Rübenkampagne, voraussichtlich Mitte August dieses Jahres wird der Kreisel fertig sein und somit für keine Beeinträchtigungen sorgen. Silke Weidenhöfer kündigte an, dass die Situation für die Kampagne „relativ unkritisch“ laufen werde, zumal die Rübenfahrzeuge allesamt noch über die alte B 4 fahren würden.

Drei weitere Bauwerke werden im Zusammenhang mit der Ortsumgehung Kirchweyhe entstehen: Ein Radwegtunnel nördlich des Ortes soll voraussichtlich ab Juni gebaut werden. Geplante Bauzeit hier: etwa ein Jahr. Die beiden Überführungen an der Emmendorfer Straße und am Westerweyher Graben werden sollen ebenfalls ab Juni in Angriff genommen werden und im Frühjahr kommenden Jahres fertig werden, gab Silke Weidenhöfer einen Überblick über die Arbeiten. Für die Landwirte werden diese Verbindung während der Zeit befahrbar bleiben.

Mit dem eigentlich Bau der Ortsumgehung ist dann ab Herbst dieses Jahres zu rechnen. „Das ist so in Absprache mit den Landwirten geplant worden“, erklärte Weidenhöfer, schließlich wolle man den Bauern während der Ernte keine Probleme durch den Straßenbau bereiten. Im Frühjahr 2014 dann – wenn die Winter mitspielen – sollen die ersten Fahrzeuge über die Ortsumgehung Kirchweyhe rollen. Damit Bürger für den Zeitraum der Bauarbeiten eine Anlaufstelle für Fragen und Sorgen haben, wird in Kirchweyhe ein Baubüro eingerichtet.

Von Ines Bräutigam

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