Landrats-Kandidaten diskutierten auf dem AZ-Podium über die Zukunft Uelzens

Der Kreis vor dem Umbruch

Rund 250 Zuhörer verfolgten die Podiumsdiskussion der AZ im Ratssaal – viele hundert sahen sie auch im Internet. Foto: Ph. Schulze

Uelzen. Mit der Landrats- und Kommunalwahl am Wochenende werden im Landkreis Uelzen die Weichen gestellt für den womöglich größten Umbruch der letzten Jahrzehnte.

Bevölkerungsschwund, Zwangs-Fusion, Abwanderung junger Menschen, Landarztmangel – grundlegende Themen, denen sich der neue Landrat stellen muss. Nächsten Sonntag werden die Menschen in Stadt und Kreis Uelzen entscheiden, wer den Kreis in diese Zeit des Umbruchs führen soll. Gestern Abend stellten sich die vier Kandidaten für den Landrats-Posten bei der AZ-Podiumsdiskussion im Uelzener Rathaus dem Publikum. Rund 250 Zuhörer im Ratssaal und viele hundert beim Live-Stream auf az-online. de verfolgten die lebhafte Debatte von Heiko Blume (CDU), Jürgen Krumböhmer (SPD), Rainer Fabel (FDP) sowie dem unabhängigen Bewerber Raimund Nowak.

Wie grundlegend sich die Situation für den Landkreis Uelzen schon in nächster Zeit ändern könnte, malte SPD-Kandidat Krumböhmer aus. Nach den Landtagswahlen im Jahr 2013 hält er Zwangsfusionen von Landkreisen für möglich, deshalb könnte schon 2016 ein neuer Landrat für die zusammengeschlossenen Kreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg gewählt werden müssen – dabei soll der Sonntag zu wählende Amtsinhaber eigentlich für acht Jahre regieren.

Zu den grundlegenden Themen gehörte gestern Abend weiterhin der geplante Bau der Autobahn 39.

Von Thomas Mitzlaff

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