Frist verstrichen: Kreis kann von Jörg Steffen Zahlung von 1000 Euro verlangen

Eigentümer droht Zwangsgeld

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Keine Plane über dem Schuttberg: Der Eigentümer des Grundstücks kam der Aufforderung des Kreises nicht nach.

nre Uelzen. Der Landkreis Uelzen kann gegen den Lüneburger Jörg Steffen nun ein Zwangsgeld in Höhe von 1000 Euro verhängen. Dem Immobilienmakler gehört das Grundstück an der Gundesstraße, auf dem sich die Überreste des früheren Katasteramtes befinden.

In einem Schreiben war Steffen aufgefordert worden, binnen zwei Wochen den aufgetürmten Schuttberg zu begradigen. Er sollte hochstehende Teile aus Holz und Metall kürzen und zudem die Baustoffe mit einer reißfesten und wasserdichten Folie abdecken, damit Blei, Asbest und Schimmel bei Regen nicht ausgewaschen werden können und so in den Boden gelangen (die AZ berichtete). Gestern verstrich die Frist für die geforderten Maßnahmen, ohne dass sich etwas auf dem Schuttberg getan hat.

Uelzener finden klare Worte

 

Für diesen Fall hatte der Kreis dem Eigentümer ein Zwangsgeld in Höhe von 1000 Euro angedroht. Wie Kreis-Sprecher Martin Theine gegenüber der AZ sagte, werde das Zwangsgeld jedoch nicht automatisch gegen Steffen verhängt. „Das zuständige Fachamt, in diesem Fall das Umweltamt, hat die Entscheidung darüber noch zu treffen“, so Theine. Der Kreis-Sprecher wies darauf hin, dass Steffen noch zwei Wochen Zeit habe, um einen Widerspruch gegen die Anordnung einzulegen. Zur Erinnerung: Bereits im vergangenen Monat hatte der Landkreis Steffen aufgefordert, den Schuttberg abzudecken. Er wolle die Plane nicht ausbringen, erklärte der Eigentümer seinerzeit.

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