Antrag der CDU/FDP/RRP-Gruppe im Kreistag

Kreis soll Ausbau des Hafens mitfinanzieren

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Die Mehrheitsgruppe beantragt, dass sich der Kreis an den Kosten für die Erweiterung des Hafens beteiligt.

bs Uelzen/Landkreis. Die CDU/FDP/RRP-Gruppe im Kreistag spricht sich dafür aus, dass der Landkreis sich „auch in Zukunft finanziell an Zukauf, Erschließung und Vermarktung für die Erweiterung des Hafen-Industriegebietes in Uelzen“ beteiligt.

Das Ganze soll zu den bisherigen Bedingungen geschehen. Einen entsprechenden Antrag hat die Mehrheitsgruppe jetzt an Landrat Heiko Blume geschickt. Damit verbunden ist der Wunsch, das Thema auf die Tagesordnung der zuständigen politischen Gremien zu setzen.

Das Industriegebiet im Hafen wird bisher gemeinsam von Stadt und Landkreis Uelzen erschlossen. Zudem sind beide Partner an der Uelzener Hafenbetriebs- und Umschlagsgesellschaft beteiligt. Über die Wirtschaftsförderungsgesellschaft wird das Hafen-Industriegebiet vermarktet. „Diese Erfolgsgeschichte muss fortgeschrieben werden“, betont Claus-Dieter Reese, Vorsitzender der Kreistagsgruppe, in dem Antrag.

„Wir müssen uns da zukunftsgerecht aufstellen. Das ist Geld, das wir irgendwann wieder reinbekommen“, sagt Reese im AZ-Gespräch. Langfristig gesehen sei die finanzielle Beteiligung des Kreises „eine kostendeckende Maßnahme“, die auch hinsichtlich der Auflagen des Zukunftsvertrages zu verantworten sei.

Darüber hinaus schlägt die CDU/FDP/RRP-Gruppe vor, die Führung der Uelzener Kreisfeuerwehr durch eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes aufzustocken. Dafür soll der Landkreis die Kosten übernehmen. Der Stelleninhaber könnte sich zum Beispiel um die Nachwuchsgewinnung bei der Kreisfeuerwehr kümmern, schlug Reese vor. Dazu werde die Mehrheitsgruppe demnächst einen Antrag stellen.

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