Preisspanne zwischen Eigentümer und Investor klafft auseinander

Konzept für Kaufhalle steht

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Ein Konzept für die Uelzener Kaufhalle steht, aber keine Einigung.

dib Uelzen. Der Investor vom Lüneburger Tor, Rathsack Immobilienmanagement aus Berlin, hat auch die Übernahme der Kaufhalle geprüft. Das Büro von Architekt Claus Schuwirth hat bereits ein Konzept für eine Nutzung der Kaufhalle ausgearbeitet.

Das berichtet der Architekt auf AZ-Nachfrage. Derzeit liege jedoch der Kaufpreis weit über dem Betrag, den der Investor zu zahlen bereit sei.

Sollte der Eigentümer der Kaufhalle, die britische Firma Treveria Asset Management, jedoch einlenken, könne sich Rathsack die Kaufhalle als weiteres Objekt in Uelzen vorstellen. Auch für die Wachsmuthsche Klinke am Lüneburger Tor plant das Berliner Immobilienunternehmen einen Neubau, in dem zum Teil gewerbliche Flächen eingerichtet werden (AZ berichtete).

Nach den Plänen von Schuwirth für das Gebäude von Treveria müsste die Kaufhalle saniert werden, erklärt Schuwirth. „Es wäre Unsinn, sie abzureißen, die Konstruktion ist so fest und stark.“ Im Erdgeschoss sollte Einzelhandel untergebracht werden und ebenfalls gewerbliche Nutzung im Obergeschoss. Unter der Kaufhalle würde eine Tiefgarage genutzt werden mit Zugang von der Achterstraße aus.

Den Stellplatz hinter der Kaufhalle an der Achterstraße könnte sich das Planungsbüro vorstellen, mit Wohnungen zu bebauen – als sogenannte Townhäuser, wie sie auch von Rathsack nahe dem Auswärtigen Amt in Berlin errichtet wurden. Diese schmalen Reihenhäuser sind unterschiedlich gestaltet und würden mehrere Einheiten sowie eine Dachterrasse bieten.

Von Diane Baatani

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