Leichtathleten fordern auf Sportehrentag eine wettkampftaugliche Anlage

Konkurrenzfähig bleiben

Starke Leistungen schwarz auf weiß: 69 Einzel- und 42 Mannschaftssportler erhielten die Ehrenurkunden.

Uelzen/Landkreis. Teilnehmer an Welt- und Europameisterschaften standen ebenso im Mittelpunkt wie die Breitensportler: Landkreis und Kreissportbund haben am Sonnabend in der Stadthalle die erfolgreichsten Uelzener Aktiven des letzten Jahres mit Ehrennadeln und Urkunden ausgezeichnet.

Beim traditionellen Sportehrentag sorgte unter anderem die Mädchentanzgruppe der „Roscher Zicken“ mit Michael Jackson-Interpretationen für glitzernde Unterhaltung. Fotos: B. Klingebiel

Auch kritische Töne fehlten nicht: Leichtathleten-Sprecher Wilfried Teichmann reagierte auf das Grußwort von Landrat Heiko Blume. Er forderte die Entscheidungsträger aus Verwaltung und Politik mit Nachdruck auf, endlich eine wettkampftaugliche Anlage in Uelzen zu bauen, damit die Leichtathleten konkurrenzfähig bleiben. Teichmann: „Den Worten müssen Taten folgen!“ Zuvor hatte Blume die alljährlich hohe Anzahl der zu ehrenden Sportler hervorgehoben. Dies zeige, dass „gute Voraussetzungen für Spitzensport vorhanden sind“.

Nachdenkenswertes gab auch KSB-Vorsitzender Jürgen Wöhling im Schlusswort den Versammelten mit auf den Heimweg, indem er unter anderem die problematische Vereinbarkeit von Ganztagsschule und Vereinssport hinterfragte.

Bei den Ehrungen im Namen von rund 36 000 organisierten Uelzener Sportlern stand Dietmar Krause im besonderen Mittelpunkt. Der Sportschütze des SC Linden ‘69 erhielt zum insgesamt 25. Mal die Auszeichnung von Landkreis und KSB – und hat dabei nicht ein einziges Mal gefehlt.

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Von Bernd Klingebiel

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