Klinikum wächst weiter

Verwechslungsgefahr ausgeschlossen – seit fast zwei Jahren bekommen die Patienten im Klinikum ein persönliches Band, hier demonstrieren es der Geschäftsführer Franz Caesar (links) und der Ärztliche Direktor Dr. Dietmar Wietholt.

Uelzen - Von Marc Rath. „Wir werden kontinuierlich mehr. Das ist eine Entwicklung, die uns sehr freut“, kommentiert Franz Caesar, Geschäftsführer des Uelzener Klinikums, die aktuellen Zahlen. Monatlich werden in dem Schwerpunktversorgungskrankenhaus am Hagenskamp derzeit zwischen 1350 und 1450 Patienten stationär behandelt – das sind im Schnitt rund 200 mehr als vor fünf Jahren. Die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus liegt derzeit bei 6,84 Tagen. Zudem wurden in den ersten acht Monaten des Jahres schon mehr als 9500 Patienten ambulant behandelt.

Stetig gestiegen ist im Klinikum auch die Zahl der Beschäftigten. Sie liegt derzeit bei 756 (2005: 710). Neben dem Zuwachs bei den Patientenzahlen ist diese Entwicklung auch eine Folge der gesetzlichen Änderungen bei den Arbeitzeiten des Klinikpersonals. Caesar kündigt für das nächste Jahr einen weiteren Aufwuchs an. „Wir planen 20 weitere Neueinstellungen“, sagt der Geschäftsführer des größten Arbeitgebers der Region. „Ohne Sozialversicherungsbeiträge und Steuern zahlen wir unseren Mitarbeiterin im Monat rund zwei Millionen Euro aus. Das ist Geld, das größtenteils in der Region verbleibt“, betont Caesar.

347 Betten verzeichnet der niedersächsische Krankenhausplan derzeit für das Klinikum Uelzen. „Sie sind zu 90 Prozent ausgelastet“, erklärt der Geschäftsführer. Er rechnet damit, dass die Zahl daher im nächsten Jahr noch leicht aufgestockt werden kann.

Durch den stetigen Patientenzuwachs fruchteten die Bemühungen des Klinikums, die Wartenzeiten bei der Aufnahme zu reduzieren, noch nicht so durchgreifend, „wie wir uns das vorgestellt haben“, räumt Caesar ein. Er und der Ärztliche Direktor Dr. Dietmar Wietholt kündigen jetzt jedoch eine Verbesserung an: So sollen die Zentrale Aufnahme und die Notaufnahme zusammengefasst werden.

An letzten Details wird in diesen Tagen noch gefeilt, danach wird es eine umfassende Information geben.

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