Neue Station für Altersmedizin für 350.000 Euro mit 24 Betten fertiggestellt

Uelzens Klinik vergrößert Geriatrie deutlich

+
Aufgrund des demografischen Wandels in der Gesellschaft bekommt auch in Uelzen die Versorgung älterer Patienten eine größere Bedeutung. Das Helios-Klinikum Uelzen reagiert darauf mit dem Ausbau der Versorgungsmöglichkeiten in diesem Bereich.

sk Uelzen. Knapp vier Monate waren die Handwerker beschäftigt, jetzt ist die neue Station für Altersmedizin – Fachbegriff: Geriatrie – im Helios Klinikum fertig.

Helle, freundliche Räume sollen den Aufenthalt möglichst angenehm machen.

In den modernisierten Räumen versorgt das Team aus Ärzten, Pflege und Therapeuten bis zu 24 Patienten nach altersmedizinischen Anforderungen. Zur Verfügung stehen großzügige Therapie-, Aufenthalts- und Untersuchungsräume. Die renovierten Zimmer sind mit elektrisch verstellbaren Betten und modernen Fernsehern ausgestattet. Das Klinikum investierte hierfür 350 .000 Euro. „Der demografische Wandel erfordert auch von Krankenhäusern neue Konzepte bezüglich der Gesundheitsversorgung älterer Menschen. Mit der Eröffnung der Geriatrie-Abteilung zu Jahresbeginn und der Erweiterung der Station auf 24 Betten legen wir den Grundstein, um die steigende Zahl älterer Patienten auch wohnortnah versorgen zu können“, so Klinikgeschäftsführer Stefan Starke. Bisher standen der Abteilung Geriatrie im Uelzener zehn Betten zur Verfügung. Starke bedankte sich zudem bei Patienten und Mitarbeitern für ihr Verständnis, dass es während des Umbaus in den vergangenen Monaten im Klinikum mehr Lärm und mehr Staub als normal gab.

Helle, freundliche Räume sollen den Aufenthalt möglichst angenehm machen.

Glücklich über die neue Station ist auch die Chefärztin der Geriatrie, Tamara Mädge: „Wir haben hier perfekte Arbeitsbedingungen und versorgen unsere Patienten in einer tollen Wohlfühlatmosphäre, in sehr hellen und freundlich gestalteten Räumen.“ Die Geriatrie ist ein Angebot für Patienten, die zum Beispiel nach Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Gefäßkrankheiten sowie nach Schlaganfällen, Brüchen und nach größeren chirurgischen und orthopädischen Eingriffen intensiv gefördert werden müssen. Ziel der Behandlung ist es, dass die Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt ihren Alltag zu Hause wieder meistern können. Der Ausbau der Geriatrie ist eine von mehreren umfangreichen Bauprojekten für insgesamt rund sieben Millionen Euro im Klinikum von Mitte 2015 bis Ende dieses Jahres. Bisher wurde in einen Computertomographen, OP-Instrumente und in eine Wahlleistungsstation investiert. Geplant sind der Bau einer Angiografie (Diagnose von Gefäßerkrankungen) sowie die Modernisierung der Fernseher und WLAN für die Patienten.

Von Steffen Kahl

Kommentare