Polizei schließt rechtsextremistischen Hintergrund für Taten auf jüdischem Friedhof aus

Kinder gestehen Grabschändung

Bleckede. Es plagte sie offenbar derart das schlechte Gewissen, dass sie sich einer Lehrerin anvertrauten: Ein 15-jähriges Mädchen sowie zwei Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren haben die Grabschändungen auf dem jüdischen Friedhof in Bleckede begangen.

Stillschweigende Zuschauer waren laut Polizei drei weitere Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren. Das Fachkommissariat für Staatsschutz der Polizei schließt einen rechtsextremistischen Hintergrund aus, die Täter hätten vielmehr gedankenlos gehandelt.

Mitte März waren auf dem Friedhof diverse Sachbeschädigungen begangen worden, unter anderem wurden elf Grabsteinge umgeworfen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Weitere Polizeimeldungen

Bollensen. Einen Stapel Reifen, sowie mehrere Paletten und Baumstämme sind am Donnerstagnachmittag auf einem Grundstück an der Poststraße in Brand geraten. Der Grundstückseigentümer hatte am Vormittag mit einem Brenner Unkraut abgeflammt. Ob das die Ursache des Feuers war, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Verletzt wurde niemand, jedoch wurde laut Polizei ein Gewächshaus in Mitleidenschaft gezogen.

Lüneburg. Von einem Hund in die Hand und ins Gesäß gebissen wurde ein 78-jähriger Mann am Donnerstagnachmittag am St.-Stephanus-Platz. Laut Polizei wurde der Vierbeiner, ein brauner Boxer, von Herrchen an der Leine geführt. Dieser entfernte sich.

Uelzen. Erneut ist in Uelzen ein abgestellter Pkw zerkratzt worden: Diesmal war ein BMW betroffen, der mehrere Tage im Parkhaus an der Kaiserstraße stand. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Euro.

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