Propst bereitet Kirchenkreistag auf finanzielle Durststrecke vor

Keine Tabus beim Sparen

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Im Innenbereich müsste die St.-Marienkirche in Uelzen saniert werden – empfindliche Kosten für den an Mitgliederschwund leidenden Kirchenkreis.

Uelzen/Landkreis. Die Kirche im Kirchenkreis Uelzen muss sparen. Die neuen Vorsitzenden von Kirchenkreistag und Kirchenkreis waren bei der konstituierenden Sitzung des Kirchenkreistages (KKT) gerade gewählt, da schwor Propst Jörg Hagen die Delegierten gleich auf diese Linie ein.

Dabei sprach er auch deutlich das Schrumpfen der Gemeinden an: „Wir haben viel mehr Beerdigungen, Wegzüge und Austritte als Taufen, Zuzüge und Eintritte“, erklärte der Propst. Die Konsequenz: Der Kirche fehlt Geld aus den Kirchensteuern. Hagen: „Wir sind zunehmend auf alternative Finanzquellen angewiesen. “.

Andere Kirchenkreise der Landeskirche, so das hiesige Kirchenoberhaupt, würden schon erhebliche Eigeneinnahmen generieren. Darin sieht er eine Chance. Bis 2010 gab es bereits ein „Fundraising“ im Kirchenkreis, also die Einbindung von finanzstarken Partnern. Nach Ansicht des Kirchenkreistages konnten dessen Kosten aber nicht refinanziert werden. Nach einem neueren Beschluss des KKT im vergangenen Jahr wolle man nun mit Sonderzahlungen der Landeskirche wieder ein Fundraising einführen. Das sei ein modernes Instrument, die Haushalte der Gemeinden vor Ort zu stärken.

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Von Kai Hasse

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