„Kein Rückgang von Lovemobilen zu erwarten“

+
Symbolfoto

nre Uelzen/Hannover. Platzverbote für sogenannte Lovemobile werden nach Ansicht von Dorothee Türnau nicht dazu führen, dass Prostituierte ihre Tätigkeit in Wohnungen verlagern werden.

„Die Sexarbeiterinnen haben es sich gut überlegt, warum sie in Wohnwagen tätig sind“, sagt die Sozialpädagogin, die für den Verein Phoenix Prostituierte berät, im AZ-Interview. In Wohnmobilen könnten die Prostituierten eigenständiger arbeiten und seien dort flexibler als auf dem Straßenstrich oder in gemieteten Wohnungen, so Türnau. An Straßen könnten sie außerdem mit einer entsprechend hohen Zahl von Freiern rechnen. Wenn Platzverbote erteilt würden, seien die Wohnwagen dann künftig außerhalb von Sperrgebieten zu finden, aber immer noch an Straßen, ist Dorothee Türnau überzeugt.

Mehr lesen Sie in der gedruckten AZ oder in unserem E-Paper.

Kommentare