Kandidat fürs Propst-Amt

Pastor Jörg Hagen (52) aus Osnabrück.

Uelzen - Von Diane Baatani. Der Kandidat für die Nachfolge des zurückgetretenen Propstes Wolf von Nordheim steht fest. Pastor Jörg Hagen von der St.-Katharinen-Kirchengemeinde in Osnabrück wurde aus dem Bewerberpool ausgewählt. Am Pfingstsonntag, 23. Mai, um 15 Uhr hält der 52-Jährige in der Uelzener St.-Marien-Kirche seine Aufstellungspredigt.

Der zehnköpfige Propstwahlausschuss des Kirchenkreises Uelzen hatte den vom Landeskirchenamt in Hannover vorgeschlagenen Bewerber Jörg Hagen eingehend geprüft und sich darauf geeinigt, ihn als einzigen Kandidaten vorzuschlagen. Die Entscheidung fiel „ganz stark“ auf einen einzigen, begründete die stellvertretende Pröpstin Heike Burkert auf AZ-Nachfrage, weil Jörg Hagen den Eindruck erweckte, dass sein Profil eindeutig zum Schwerpunkt in der Uelzener Propstei passe. Auch der Kirchenvorstand der Propsteigemeinde St. Marien hatte auf seiner jüngsten Sitzung „keinerlei Einwände“, wie Burkert mitteilte. Nach einer abschließenden Zustimmung des Wahlausschusses ging gestern Abend den Kirchengemeinden und Kirchenkreistagsmitgliedern eine Mitteilung über die Entscheidung zu.

Hagen ist seit 2001 Pastor in der St.-Katharinen-Gemeinde in Osnabrück. Der Ansprechpartner für die dortige Jugendgruppe begleitet unter anderem Taizéfahrten der Gemeinde und leitet den Arbeitskreis Thomasmesse, der unter anderem Gottesdienste für „Suchende und Zweifler“ organisiert. Außerdem ist der 52-Jährige im Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit aktiv.

Nach der Aufstellungspredigt haben Mitglieder der Propsteigemeinde noch eine Frist bis zum 29. Mai, in der sie Einwände erheben können, wenn sie nach der Aufstellungspredigt, zum Beispiel, gravierende theologische Bedenken hätten. Nach dieser Phase wird der Kandidat aus Osnabrück dem Kirchenkreistag auf seiner nächsten Sitzung am 16. Juni zur Wahl gestellt.

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