Die innere Uhr...

. . . des Uhlenköpers scheint sich in der vergangenen Woche bereits auf den Frühling eingestellt zu haben. Bei milden Temperaturen schlüpfte er früh morgens – das bedeutet bei unserem Mann etwa gegen 6. 30 Uhr – aus dem Bett, um möglichst viel von dem schönen Wetter zu haben.

Vor der Arbeit erledigte er nicht nur den Wohnungsputz, sondern auch so manches Telefonat mit Freunden, die ebenfalls so manch freie Minute am Morgen verbuchen können. Der Wintereinbruch der vergangenen Tage mit Schnee und Eis macht nun dem neuen Rhythmus unseres Mannes böse zu schaffen. Denn das frühe Aufstehen kann er trotz Eiseskälte in den Morgenstunden nicht mehr sein lassen. Zwar versucht der Uhlenköper nun täglich noch etwas länger im Bett zu bleiben, denn bei dem Wetter mag er keinen Schritt zu früh vor die Tür gehen. Spätestens um 7. 10 Uhr wagt er sich dann aber doch jeden Morgen unter der weichen und vor allem warmen Decke hervor. . . Mit Puschen an den Füßen und Bademantel um die Schultern ist dann auch das zu ertragen – aber schön ist das nicht. . . Gut darum, dass es heißen Kaffee gibt, der Uhlenköper den Schwung in den Tag schenkt. Und noch viel besser, dass es auch an Wintertagen Menschen gibt, die am Morgen gerne mit unserem Mann telefonieren. So übersteht er die Schneeflocken – zumindest noch einige wenige Tage. Spätestens kommende Woche muss dann damit Schluss sein, sonst ist ernsthaft beleidigt, der Uhlenköper.

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