Freidemokraten wählen 26-Jährigen aus Vorwerk zum Kandidaten

Hyfing soll in Bundestag

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Leonard Hyfing soll im Wahlkreis Celle/Uelzen für die FDP als Bundestagskandidat starten.

Uelzen/Landkreis. Die Kreismitgliederversammlung der FDP Uelzen hat den 26-jährigen Léonard Hyfing zu ihrem Kandidaten für die Wahlkreis Celle/Uelzen zur Bundestagswahl 2013 gewählt.

Der Agrar-Ingenieur aus Vorwerk/Altenmedingen überzeugte die Teilnehmer der Versammlung mit seiner rund viertelstündigen Vorstellung. „Lokal“, bedeute für ihn, „den Kreis Uelzen mit einer Scharnierfunktion zwischen den Nachbarkreisen Celle und Lüneburg wahrzunehmen. “.

Im landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern in Vorwerk groß geworden, auf den er nun nach dem Abschluss seines agrarwissenschaftlichen Studiums Göttingen wieder zurück gekehrt ist, ist er überzeugt, dass die Politik des Landkreises „wirtschaftsfreundlich“ gestaltet werden müsse. „Wir sind auf einem guten Weg, unsere Stärken auszubauen – Tourismus, Gesundheit aber eben auch und vor allem die Landwirtschaft mit allen vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbetrieben.“

Seit 2006 ist Léonard Hyfing Mitglied der FDP. Er ist Vorsitzender der „Jungen Liberalen“ im Heidekreis – anstatt eine Steuersenkung zu fordern, plädiert er für eine Steuervereinfachung, bringt schwierige Themen gerne auf einen gemeinsamen Nenner, wie er sagt.

Seine Kandidatur hängt nun im Weiteren davon ab, wie die Freidemokraten in Celle sich entscheiden werden, denn deren Kandidatenkür stehe noch aus, berichteteHyfing. Da die FDP in Celle wesentlich mehr Mitglieder hat, wird sich erst nach der Nominierung des Celler Kandidaten zeigen, ob der Vorwerker zum Zuge kommt.

Die Kreisversammlung tagte im Beisein der FDP-Bundestagsabgeordneten Nicole Bracht-Bendt, die einen aufschlussreichen Tag im Landkreis Uelzen verbracht hatte, um sich einen persönlichen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Landkreis Uelzen zu verschaffen, wie sie verriet. Beim Treffen im Betrieb der „Häuslichen Krankenpflege Effe“, vor einem informativen Rundgang im Bad Bevenser Kurpark und auch bei den späteren Einblicken in das fröhliche Treiben im Kinderzentrum in Suhlendorf habe die Politikerin vor allem die vielen persönlichen Gespräche als Bereicherung erlebt.

Von Angelika Jansen

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