Holzscheune geht in Flammen auf

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Mehr als 100 Feuerwehrleute waren bis in die Nacht mit den Löscharbeiten beschäftigt: Die Holzscheune am Ortsausgang von Hösseringen brannte am Montagabend dennoch komplett nieder.

Hösseringen. Ein Feuer am Ortsausgang von Hösseringen in Richtung Räber hielt am Dienstagabend mehr als 100 Feuerwehrleute in Atem. Eine Scheune brannte trotz stundenlanger Löscharbeiten restlos nieder. Der Sachschaden wird auf etwa 100 000 Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei geht derzeit von Brandstiftung aus. Von Wiebke Brütt

Das Feuer in der 20 mal 10 Quadratmeter großen Holzscheune, in der drei landwirtschaftliche Maschinen und 150 Großballen Stroh lagerten, wurde gegen 21 Uhr von Passanten entdeckt.

Die Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert. Kurz darauf trafen Feuerwehrleute von drei Wehren ein. Trotz dem Einsatz der Fachmänner aus Suderburg, Räber, Hösseringen, Bodenteich und Bahnsen brannte die Scheune komplett nieder.

Die Brandermittler der Uelzener Polizei gehen derzeit davon aus, dass das Feuer gelegt wurde. „Nachdem Ursachen wie Selbstentzündung oder Unwetter ausgeschlossen werden können, gehen wir von vorsätzlicher oder fahrlässiger Brandstiftung aus“, erklärt Helmut Montag von der Uelzener Kriminalpolizei.

Die Ermittlungen dauern weiter an. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die in den Abendstunden des vergangenen Montag, 14. Juni, zwischen 20 und 21 Uhr verdächtige Personen im Bereich des Ortsausganges Hösseringen in Richtung der Ortschaft Räber beobachtet haben, sich zu melden.

Hinweise jeglicher Art nehmen die Beamten der Polizeidienststelle in Uelzen unter der Telefonnummer (05 81) 93 00 entgegen.

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