Hochachtung ...

. . .   hat er vor allen, die ihren Job so beherrschen wie die junge Dame, die kürzlich in einem Restaurant den Service an seinem Tisch übernahm. Uhlenköper hatte mit seiner Familie zu feiern und einen Tisch reserviert.

Sechs Personen an der Zahl wurden von der äußerst versierten Fachkraft begrüßt und schon ging es los: Die Bestellungen, bitte! Nachdem Mutter Uhlenköper Vor- und Hauptspeise ihres Geschmacks genannt hatte, nickte die Bedienung freundlich, dankte, und blickte Vater Uhlenköper auffordernd an. Der sagte seine beiden Wunsch-Gerichte auf, ihm wurde ebenfalls gedankt, dann war die Schwägerin dran, Bruder Uhlenköper, unser Mann selber und seine Begleitung. Alle sechs Personen am Tisch nannten der Servicekraft ihre Essensünsche, ohne dass die junge Dame sich auch nur eine einzige Notiz auf einem Zettel gemacht hätte. Man sah sich untereinander schon irritiert an: Das konnte die sich doch unmöglich alles merken! – Doch, sie konnte! Sogar so gut, dass kurz darauf drei Servierer mit den appetitlich angerichteten Tellern anrückten und jedem flott sein Gericht auftischten, ohne irgendetwas zu verwechseln. Sagenhaft, eine solche Professionalität, begeistert sich immer noch Uhlenköper.

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