Hilfe auf einen Blick

Soziales Engagement: Dorfhelferinnen kümmern sich unter anderem um die Betreuung von älteren Menschen, Familien und Kindern. Die Dorfhelferinnen-Station Uelzen ist eine der Einrichtungen, die sich am 18. September beim Info-Tag des Diakonischen Werkes vorstellen wird. Archivfoto: Privat

Uelzen/Landkreis. Viele Kinder, aber auch allein erziehende Menschen in Deutschland sind von Armut betroffen. „Für uns ist es deshalb ein wichtiges Anliegen zu sagen: Dagegen muss man konkret etwas tun“, sagt Gabriel Siller, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Uelzen. Von Bernd Schossadowski

Daher ist es auch kein Zufall, dass das Thema „Kinder und Jugendliche“ im Mittelpunkt des Info-Tages steht, zu dem die diakonischen Einrichtungen im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Uelzen für Sonnabend, 18. September, einladen. Die Veranstaltung läuft von 11 bis 15 Uhr im Martin-Luther-Haus an der Pastorenstraße in Uelzen. Jeder Interessierte ist willkommen.

Der Info-Tag steht im Zusammenhang mit der bundesweiten „Woche der Diakonie“, die am 5. September begonnen hat und noch bis zum kommenden Sonntag dauert. Das Ziel der Aktionswoche ist, auf diakonische Themen aufmerksam zu machen. Das soll auch am 18. September im Martin-Luther-haus geschehen. Dann präsentieren sich vor Ort nicht nur Diakonie-Vertreter des Kirchenkreises, sondern auch selbstständige diakonische Einrichtungen aus dem gesamten Landkreis Uelzen.

Mit Informationsständen und Ansprechpartnern vertreten sind an diesem Tag außer dem Diakonischen Werk Uelzen unter anderem das Diakoniewerk Jerusalem, das Evangelische Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen, das Evangelische Kurzentrum für Frauen, das Heiligen-Geist-Stift, der Herbergsverein Wohnen und Leben, die Beratungsstelle Hoffnung, die Johanniter-Unfall-Hilfe, die Neue Arbeit Lüneburg-Uelzen gGmbH und das Wichern-Haus.

„Wir wollen bei dem Info-Tag unsere vielfältigen Aktivitäten vorstellen. Das Spektrum reicht von Jugend- bis Altenarbeit“, erklärt Siller. Geboten werden auch mehrere Fachvorträge, beispielsweise über Erbrecht, Patientenverfügung, Bindungsstörungen sowie Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter. Für die Musik sorgen die Oldenstädter Gospelsänger von „Go Up“. Darüber hinaus gibt es Spielaktionen für Kinder sowie Speisen und Getränke.

Die Abschlussandacht am Info-Tag hält ab 15 Uhr der neue Propst des Kirchenkreises, Jörg Hagen. „Für die Besucher ist das eine gute Möglichkeit, ihn kennen zu lernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen“, sagt Siller. Ohnehin steht der ungezwungene Austausch im Mittelpunkt des Tages. „Jeder kann einfach hereinschauen, Fragen stellen und sich über die Angebote informieren“, wirbt er um rege Teilnahme der Bürger.

Auch Ute Friedrichs, Einsatzleiter beim Evangelischen Dorfhelferinnenwerk in Uelzen, würde sich über viele Besucher freuen. „Man kann ganz unbefangen und ohne Hemmschwelle vorbeikommen“, sagt sie. Die Möglichkeit, eine Vielzahl diakonischer Einrichtungen gebündelt kennen zu lernen, gebe es nicht allzu häufig.

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