„Mensch 2015“: Bernhard Witte engagiert sich über die Maßen für Böddenstedt

Mit Herzblut fürs Dorfleben

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Lebensgefährtin Monika Neumann unterstützt Bernhard Witte bei seinem Engagement für den Ort. Böddenstedt möchte beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aufs Siegertreppchen.

Böddenstedt. Ein beständiges Wesen und Kontinuität zeichnen den gebürtigen Böddenstedter Bernhard Witte aus. Da scheint es nur konsequent, dass er sich für seinen Geburtsort über die Maßen engagiert.

Mit einem feurigen Plädoyer für das Leben auf dem Dorf hat der 61-Jährige die Bewohner Böddenstedts für eine Teilnahme an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ begeistern können. Denn das Zusammenleben aller Menschen in einem Dorf, in dem man nahezu jeden Dorfbewohner persönlich kenne, sei von unschätzbaren Wert, sind er und seine Lebensgefährtin Monika Neumann überzeugt.

Für sein Engagement gehört Bernhard Witte zu den zehn Nominierten der Aktion Wahl „Mensch 2015“, eine Aktion der AZ und der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg in Zusammenarbeit mit dem Volkswagen Zentrum Uelzen. Bis Mittwoch, 27. Januar, können die AZ-Leser ihre Stimme abgeben – nur mit Originalcoupons aus der AZ. E-Paper-Kunden können aber auch mit einem Ausdruck des Coupons teilnehmen, wenn sie darauf ihre Kunden-Nummer eintragen.

Witte betrachtet das Leben auf dem Dorf als Luxus, den er sich, seiner Familie aber vor allem auch den anderen Menschen im Dorf gerne erhalten möchte. Im hektischen betriebsamen Alltag zwischen Beruf und Familie, „das kenne ich und meine Frau selbst auch“, verliere man diese Wertschätzung für den Ort aus dem Blick. Doch die Beschäftigung im Wettbewerbsausschuss mit jedem Details des dörflichen Zusammenlebens habe diesen „Reichtum“ wieder in das Bewusstsein aller im Ausschuss Engagierten gerückt.

Die großen Höfe im Ortskern und die großzügig geschnittenen Grundstücke in der Region bieten Platz für individuelle Entfaltung in der Klammer eines historisch gewachsenen Dorfbildes. Im Nu sei die Begeisterung für den Wettbewerb bei allen Dorfbewohnern präsent gewesen, sagt Witte. Unter ihnen versteht sich der Böddenstedter als Teamplayer – „denn ohne das Zutun jedes Beteiligten erreiche ich alleine nichts.“

In der ersten Reihe stehen ist nichts für Witte, aber wenn er was macht, macht er es richtig. „Die Teilnahme am Wettbewerb fordert zum Teil professionelles Handeln“, bestätigt auch Hans-Jürgen Drögemüller, der bis vor zwei Jahren die Aktivitäten zum Wettbewerb in der Hand hatte. Als Drögemüller aus gesundheitlichen Gründen Zurückhaltung empfohlen wurde, zögerte Witte keine Minute, sich vom Ausschuss den Hut aufsetzen zu lassen. Er ist froh, dass seine Lebensgefährtin ihn von Anfang an ohne Einschränkung unterstützt. An Professionalität lässt der im Beruf an strukturiertes Arbeiten gewöhnte, bei Uelzena tätige Produktentwickler es nicht missen.

Landessieger ist Böddenstedt bereits im Wettbewerb. So gut aufgestellt ist sich das Dorf sicher, auch auf Bundesebene eine Medaille zu holen – so wie 1992, als Böddenstedt beim Wettbewerb „Unser Dorf wird schöner“ prämiert worden war.

Von Angelika Jansen

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