An- und Abreise, Polizei-Tipps, Wetter – alles Wissenswerte zum Konzert

„Herbie“! Uelzen ist bereit

AZ-Aboaktion: Elke Brandt hat bei der von Euronics unterstützten Aktion zwei Grönemeyer-Tickets gewonnen. Euronics Chef Peter Meinecke und AZ-Vertriebsleiterin Diana Nawrath freuen sich.

Uelzen. „Nein, nervös bin ich nicht. Aber stressig waren die vergangenen Tage und Stunden schon.

“ Mit einer Mischung aus Gelassenheit und Professionalität, aber auch einer Portion Vorfreude geht Uli Gustävel, Betreiber der Jabelmannhalle und Veranstalter des Herbert-Grönemyer-Konzertes, in den heutigen Tag. „Da der Teufel bekanntlich im Detail steckt, sind bis zuletzt tausende von Kleinigkeiten zu klären“, spricht Gustävel aus Erfahrung. Während rund um die Almased-Arena in dieser Woche „die Hölle los war“, legt sich die Aufregung just in dem Augenblick, wenn Herbert Grönemeyer die Bühne betritt. „Dann kann ich mich zurücklehnen und ein Glas Wein genießen“, schmunzelt der Konzertveranstalter.

Von einem „entspannten und friedvollen Abend“ geht auch die Polizei aus. Deren Sprecher Kai Richter verweist darauf, dass es sich bei den Grönemeyer-Fans um keine „Problem-Klientel“ handele. Zudem sei im Vorfeld gemeinsam mit den Verantwortlichen des Konzerts ein entsprechendes Sicherheitskonzept abgestimmt worden. Richter appelliert an die Besucher, rechtzeitig zu kommen. „Da sich die Parkplätze alle im Nahbereich des Veranstaltungsgeländes befänden, gibt es auch keinen Shuttle-Service“, so der Polizeisprecher. Hinzu komme, dass die meisten Fans doch ortskundig seien. Gustävel ergänzt, dass im gesamten Uelzener Stadtgebiet Hinweisschilder angebracht worden seien, die eine reibungslose und korrekte Anreise zum Albrecht-Thaer-Gelände sicherstellen.“

Apropos Anreise: Die Bundespolizei warnt in dem Zusammenhang Konzertbesucher, ihren Weg zum Veranstaltungsgelände über die Bahngleise abzukürzen. „Dabei besteht Lebensgefahr“, warnt Holger Jureczko, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Bremen. Zur Erinnerung: Im Dezember 2006 hatte eine Gruppe junger Männer die Strecke vom Uhlenköperpark zum Konzertareal am Albrecht-Thaer-Gelände überquert. Einer der Männer wurde von einem ICE erfasst und verstarb am Unfallort.

„Einen herannahenden Zug sieht und hört man erst in ca. 100 Meter Entfernung. Züge befahren den Uelzener Bereich mit etwa 130 Stundenkilometern. Der benötigte Bremsweg beträgt demnach 800 Meter“, schildert Jureczko anschaulich die Gefahren. Und: „Züge entwickeln eine starke Sogwirkung, so das es möglich ist, von einem vorbeirasenden Zug in geringer Entfernung mitgerissen zu werden.“ Vor dem Hintergrund des Risikos entlang der Bahnstrecken werde die Polizei heute verstärkt die Gleisanlagen rund um den Uelzener Bahnhof kontrollieren.

Im Auge behalten müssen Konzertfans aus dem nördlichen Bereich des Landkreises nach dem Grönemeyer-Auftritt ihr Zeitmanagement. Denn: Während die eingesetzten Sonderzüge – allerdings ohne Stopp in Bienenbüttel und Bad Bevensen – erst gegen Mitternacht losrollen, fährt der reguläre und letzte Metronom des Tages mit Halt in Bienenbüttel und Bad Bevensen bereits um 23.09 Uhr in Uelzen ab.

Wer den letzten Zug verpasst, muss zumindestens nicht frieren. Nach Vorhersage von Wetter-Experte „Zaki“ wärmen laue Winde aus dem Mittelmeerraum die Grönemeyer-Fans. 21° tagsüber, 19° zu Konzertbeginn und 14° um Mitternacht. Grönemeyer-Fans, was wollt Ihr mehr?! Und auch die Regenerationsphase am Sonntag steht unter sommerlichen Vorzeichen: T-Shirts und Shorts sind bei Temperaturen um 22° Grad angesagt.

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