Kunststofftiere als Werbebotschafter für Internationale Gartenschau

Heidschnucken im Kreishaus

+
Vorläufiges Zuhause: Der Erste Kreisrat Uwe Liestmann, Joachim Partzsch, beim Kreis zuständig für die Koordination zur igs, und der Uelzener Künstler Georg Lipinsky (von links) präsentieren die drei sogenannten Heidschnucken-Rohlinge.

hde Uelzen. Vom 26. April bis zum 13. Oktober 2013 findet auf der Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg die Internationale Gartenschau (igs) statt. Aber schon jetzt wirft sie ihre Schatten voraus.

Gemeinsam mit den Landkreisen Lüneburg, Harburg und dem Heidekreis präsentiert der Landkreis Uelzen die Lüneburger Heide während der Ausstellung als eine von fünf ausgewählten Kulturlandschaften der „Metropolregion Hamburg“. Mit einem 2700 Quadratmeter großen, typischen Landschaftsbild – unter anderem bestehend aus Naturheide, Findlingen und Wacholder – sollen deutsche und internationale igs-Besucher animiert werden, die Lüneburger Heide als Ausflugsziel für sich zu entdecken. Da auf der igs laut Joachim Partzsch, beim Kreis zuständig für die Koordination zur igs, keine lebenden Tiere präsentiert werden dürfen, ergänzen die vier Landkreise das Landschaftsbild um je drei Kunststoff-Heidschnucken.

Seit dieser Woche haben die Uelzener Tiere ihr vorübergehendes Zuhause im Foyer des Kreishauses. Dort sollen sie alle Besucher der Verwaltung auf die igs aufmerksam machen und gleichzeitig für die dortige Präsentation der Region durch diverse Museen, Vereine und Einzelakteure werben.

Da die Heidschnucken derzeit noch als weiße Kunststoff-Rohlinge im Kreishaus-Foyer stehen, sollen sie bis zum Beginn der igs künstlerisch gestaltet oder bemalt werden. Eines der Tiere gestaltet der Uelzener Künstler Georg Lipinsky. Sein Design wird nach eigener Aussage in Korrespondenz zu seiner zur Expo 2000 entworfenen „Kuh-lau“ stehen. Ein zweites Plastiktier werden Schülerinnen und Schüler der BBS I verschönern, die sich im Berufsfeld „Farbtechnik und Raumgestaltung“ ausbilden lassen.

Wer der dritten Heidschnucke ein prächtiges Fell und ein ausdrucksstarkes Gesicht verpasst, ist bislang offen. Dafür suchen der Erste Kreisrat Uwe Liestmann und Joachim Partzsch noch Schülerinnen und Schüler einer allgemeinbildenden Schule des Landkreises Uelzen.

Kommentare