Haushalt 2014: Die Stadt Uelzen im Geflecht aus Zuschüssen, Erträgen und Zuweisungen

Straßen sind der größte Posten

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Symbolfoto

Uelzen. Die Stadt Uelzen befindet sich auf Kurs, und zwar auf Sparkurs: Mit einem Fehlbetrag von rund 4,1 Millionen Euro war die Stadt in dieses Jahr gestartet, am Ende des Jahres sollen es laut Haushaltsplan noch 2,4 Millionen Miese sein.

Und wenn die Prognose von Stadtkämmerer Jürgen Markwardt eintrifft, der am Mittwochabend den Etat-Entwurf für 2014 der Öffentlichkeit vorstellte, dann könnten es Ende nächsten Jahres lediglich noch 300 000 Euro Minus sein. Sollte der Zukunftsvertrag mit dem Land Niedersachsen zustande kommen, ist sogar ein ausgeglichener Haushalt in greifbarer Nähe.

Doch wie all dies zusammenhängt, wieviel Geld wofür ausgegeben wird – und wofür nicht –, erläuterte Markwardt umfangreich in der zweistündigen Veranstaltung. So erfuhr die überschaubare Zahl von Anwesenden, dass der Haushaltsplan-Entwurf 2014 ein Volumen von 59,5 Millionen Euro bei den Ausgaben hat, 59,2 sind es auf der Einnahmeseite. Sie erfuhren auch, dass die finanzielle Situation der Stadt maßgeblich abhängig ist von der Einkommenssteuer, die ihre Bürger zahlen, von einer gesunden Wirtschaft, die Gewerbesteuern zahlt, aber auch vom Landkreis Uelzen, der ebenfalls von einer positiven Situation der Stadt Uelzen profitiert und entsprechende Abgaben, wie die sogenannte Kreisumlage, fordert. Und auch beim Land Niedersachsen wird registriert, in welcher Verfassung die Stadt Uelzen ist – steht sie gut da, gibt es weniger Zuweisungen; geht es ihr schlechter, greift ihr das Land stärker unter die Arme.

Fast 70 Prozent der Erträge der Stadt stammen aus Steuereinnahmen, die wichtigste Position dabei ist die Einnahme aus sogenannten Schlüsselzuweisungen. Die höchsten Zuschussbedarfe gibt es derweil im kommenden Jahr voraussichtlich mit knapp 5 Millionen Euro bei den Gemeindestraßen und mit 4,5 Millionen Euro bei den Kindertagesstätten – Investitionen nicht inbegriffen.

Von Ines Bräutigam

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