Wegweiser in Salzwedel erinnert an historische Verbindungen zu anderen Städten

Hansestädtebund wächst

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Während Sabine Danicke applaudierte, hielt Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt die Salzwedeler Stadtfahne, mit der der Wegweiser abgedeckt war.

cz/ap Salzwedel. Salzwedel ist Hansestadt – und zeigt das auch: Dort steht auf dem Platz vor dem Amtsgericht jetzt ein historisch gestalteter Wegweiser, der symbolisch in die Richtungen der einstigen Hanse-Kontore deutet.

Diese befanden sich in Bergen, Brügge, London, Nowgorod und Lübeck. Bei der Enthüllung war auch Uelzens Bürgermeister Jürgen Marquardt dabei. Er betonte den Zusammenhalt zwischen Salzwedel und der Uhlenköperstadt. Deren Stadtrat hatte, wie berichtet, im Herbst letzten Jahres seine Zustimmung für einen Antrag beim Land für die Verleihung des Titels „Hansestadt“ gegeben.

Uelzens früherer Bürgermeister Otto Lukat betonte damals die touristische „Leuchtturmfunktion“, die der Stadt mit dem Titel zukäme. Uelzen wurde erstmalig 1374 als Mitglied der Hanse erwähnt. 1980 wurde der Städtebund „Die Hanse“ neu gegründet. Zu den Mitgliedern gehört auch Uelzen. „Der europäische Hansestädtebund der Neuzeit wächst. Und das ist auch gut so. Gemeinsamkeit stärkt und macht reicher“, unterstrich Salzwedels Oberbürgermeisterin Sabine Danicke bei der Enthüllung des Wegweisers.

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