Mit Betrieb aus Walsrode wird Uelzener Busverkehr neu ausgerichtet

Haller fährt künftig im Kreis

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Fest steht: Auch Haller wird in Rot durch den Kreis fahren. Als Tochtergesellschaft der RBB gehört sie zu der Betrieben der DB.

Uelzen. Weniger reguläre Fahrten, mehr Bedarfsverkehr und ein neuer Dienstleister: Der Buslinienverkehr im Landkreis Uelzen, über den auch der Schülertransport organisiert wird, wird im Sommer völlig umgekrempelt.

Ein Baustein: Künftig wird der Busbetrieb Haller für den Öffentlichen Personennahvehr verantwortlich sein. Das Uelzener Busliniennetz war im vergangenen Jahr ausgeschrieben worden – das Unternehmen aus Walsrode konnte es für sich entscheiden, wie der Landkreis auf Anfrage erklärt.

Haller ist ein Tochter-Unternehmen der Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB), die zurzeit den Busverkehr im Landkreis bedient und wiederum eine Tochter-Gesellschaft der Deutschen Bahn AG ist. Ein Teil der bisherigen Uelzener Busfahrer war bereits über den Walsroder Betrieb angestellt und an die RBB ausgeliehen worden.

Mit Haller setzt der Landkreis eine Neuausrichtung beim Buslinienverkehr um. Es wird weniger reguläre Verbindungen geben, aber der Schülertransport ist abgesichtert. Ausgebaut wird der Bedarfsverkehr. Schon jetzt touren abends sogenannte Anrufsammeltaxis durch den Landkreis Uelzen. Sie können bei Bedarf zu festen Zeiten telefonisch geordert werden. Startpunkt sind die Bahnhöfe Uelzen, Bad Bevensen, Bad Bodenteich, Bienenbüttel, Ebstorf, Stederdorf und Suderburg. Das Prinzip wird ab Sommer nun auf den Busverkehr übertragen. Wie im einzelnen dann Verbindungen „gebucht“ werden können und welche Fahrzeuge zum Einsatz kommen, ist noch nicht bekannt. Detailfragen könnten noch nicht beantwortet werden, da der Vertrag zwischen Landkreis und Haller bislang nicht unterzeichnet sei, heißt es von der Deutschen Bahn, die für den Walsroder Betrieb die Pressearbeit übernimmt. Fest steht allerdings schon: Auch künftig werden Busse in Rot durch den Kreis touren.

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