Ein Halbtagsjob

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Christina Deuter

Ehrenamtlich aktiv ist sie seit 38 Jahren: Es begann im Schulelternrat und setzte sich Stadtelternrat bis zum Vorsitz fort. 20 Jahre saß Christina Deuter für die SPD im Stadtrat, fünf Jahre zudem im Kreistag – die resolute 66-Jährige engagiert sich seit mehr als der Hälfte ihres Lebens in verschiedensten Ämtern.

Anfang der 90er Jahre kehrte die Uelzenerin den Sozialdemokraten im Streit den Rücken, 1994 übernahm sie den Vorsitz im Ortsverband des Kinderschutzbundes. Mit 25 ehrenamtlich aktiven Frauen ist sie Woche für Woche für rund 60 Kinder aus der Stadt da. „Wir sind ein tolles Team“, schwärmt Deuter vom kollegialen Miteinander. Sie ist dabei für die Geschäftsführung verantwortlich. Ein Aufgabenspektrum, das vom Leiten der Mitarbeiterinnenbesprechungen über Mitgliederbetreuung bis zur Spendenbeschaffung reicht – „das ist ein Halbtagsjob“, betont Deuter. „In der Partei habe ich gelernt zu kämpfen“, berichtet sie über ihre Prägung durch das politische Engagement und sie freut sich über einen wichtigen Unterschied beim Kinderschutzbund: „Bei uns geht es um die Sache, bei den Parteien um Macht.“ (mr)

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