Landgericht fällt Urteil: 20-jähriger soll zweieinhalb Jahre ins Gefängnis

Haftstrafe für Robert K.

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Symbolfoto

aja Uelzen. Die 2. große Jugendkammer des Landgerichts Lüneburg hat Robert K. gestern wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren und sechs Monaten Jugendstrafe verurteilt.

Die Kammer ist nach monatelanger Beweisaufnahme zur Überzeugung gelangt, dass Robert K. in der Nacht zum 2. Juli 2011 auf der Gudestorbrücke in Uelzen „zwei Mal von oben auf den Kopf“ eines „bewusstlos am Boden liegenden“ 42-jährigen Mannes trat.

„Wir sind uns allerdings sicher, dass Sie sich im Moment des Zutretens nicht darüber im Klaren waren, dass Sie ihr Opfer lebensgefährlich verletzten“, schloss der Vorsitzende Richter Thomas Wolter beim Urteilsspruch einen Tötungsvorsatz aus. Zuvor hatte schon Staatsanwalt Thomas Naumann nicht mehr auf versuchten Totschlag plädiert. „Dennoch haben Sie es uns unmöglich gemacht, Ihnen beim Strafmaß entgegenzukommen“, wandte sich der Vorsitzende Richter an den Angeklagten. Bereits am ersten Prozesstag habe Robert K. höhnisch lachend das Prozessgeschehen verfolgt und vom zweiten Prozesstag sei er ferngeblieben. Das war auch der Grund, warum der inzwischen 20-Jährige während des Gerichtsverfahrens in Haft genommen wurde. Der Prozess sollte sichergestellt werden. [...]

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