Gruselig ...

Uhlenköpers Texte stehen auch im Internet unter

. . . ging es beim Uhlenköper zu, als er sich spätabends auf die Couch fläzte. Einen Film mit Geistern hatte er sich zur Zerstreuung ausgeliehen.

Mit Knabberzeug und einem Kissen, das er – falls es allzu schlimm zugehen sollte – sich notfalls aufs Gesicht drücken konnte, verfolgte er das Geschehen. Die einzige Lichtquelle im Raum war das Flackern des Fernsehers, die einzigen zu vernehmenden Geräusche waren die Stimmen, die Musik und das Wummern aus den Lautsprechern des Gerätes. So verstrichen die Minuten, gefesselt von den Bildern des Grauens, als eine Fliege die Nähe des Uhlenköpers suchte. In jenem Moment, als auf dem Bildschirm ein Geist, 13 waren es insgesamt an der Zahl, besonders sein Unwesen trieb, setzte sich die Fliege auf den Oberarm des Uhlenköpers. Er erschrak so sehr, dass das Kabberzeug durch den ganzen Raum flog. Zu einem späten Hausputz musste ran der Uhlenköper.

Kommentare