Uelzens Stellvertretende Bürgermeisterin schließt Schließungen nicht aus

Grundschulen in Gefahr

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Uelzen. „Die nackten Fakten hinsichtlich des demografischen Wandels sind eindeutig. Deshalb fürchte ich, dass es in der Stadt Uelzen bei der Neuordnung der Schullandschaft nicht ohne Schließungen von Grundschulen geht.

“ Ariane Schmäschke, stellvertretende Bürgermeisterin und grüne Fraktionschefin im Stadtrat, positionierte sich gestern auf AZ-Anfrage eindeutig.

Hintergrund: Der Schulausschuss hatte in seiner Sitzung am Mittwochnachmittag einstimmig empfohlen, eine unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagende Arbeitsgruppe einzusetzen, die Ideen sammelt und Varianten erarbeitet, wie denn eine Schullandschaft aussehen könnte, die den Vorgaben des Zukunftsvertrages und damit der finanziellen Situation sowie den zu erwartenden Geburtenraten gerecht werde (AZ berichtete). Schmäschke äußerte Verständnis für die Unruhe, die an den Grundschulstandorten in Anbetracht der ungewissen Zukunft herrsche. Wichtig sei aber, dass alle Betroffenen wüssten, dass es einen „kalten Ausstieg“ nicht geben werde. „Wir werden nicht von heute auf morgen eine Schule schließen. Wer heute eingeschult wird, muss nicht im nächsten Jahr umgeschult werden.“

Von Andreas Becker

Mehr zu möglichen Schulschließungen lesen sie heute in der AZ.

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