Uelzener Stadtrat stimmt 25-Millionen-Euro-Projekt gestern Abend zu

AZ-Blitz: Grünes Licht für Marktcenter

So soll das neue Marktcenter auf dem ehemaligen Wochenmarktgelände aussehen. Laufen die Bauarbeiten planmäßig, könnte es im Frühjahr 2013 fertiggestellt sein. Skizze: HBB

Uelzen. Der Uelzener Stadtrat hat gestern Abend grünes Licht für den Bau eines Marktcenters auf dem ehemaligen Wochenmarktgelände am Rande der Innenstadt gegeben. In nicht öffentlicher Sitzung segnete das Stadtparlament einen entsprechenden Vertragsentwurf mit dem Investor HBB aus Lübeck ab.

Die HBB will für 25 Millionen Euro ein dreigeschossiges Fachmarktzentrum sowie an der Schuhstraße ein Wohnprojekt mit zusätzlichen kleineren Geschäften errichten. Es sollen etwa 100 Arbeitsplätze entstehen, teilte die Stadt mit. Der Lübecker Investor hatte das aufwändige geheime Auswahlverfahren gegen zahlreiche Mitbewerber für sich entschieden.

In öffentlicher Sitzung nannte RBB-Vertreter Reinhard Mussehl Details für das Marktcenter-Projekt: Es soll als so genannte Ankergeschäfte ein großes SB-Warenhaus mit rund 4000 Quadratmeter Verkaufsfläche und einen Elektronikfachmarkt mit 2500 bis 3000 Quadratmeter Verkaufsfläche beherbergen. Dazu kommen rund 640 Parkplätze, von denen knapp die Hälfte als innenstadtnahe Dauerparkplätze zur Verfügung stehen.

Nach der Unterzeichnung der Verträge will die Stadt das derzeit laufende Bebauungsplanverfahren am Marktplatz bis zur Sommerpause abgeschlossen haben. Dann kann die HBB einen Bauantrag für das geplante Projekt stellen. Theoretisch kann mit dem Bau des Marktcenters dann noch in diesem Jahr begonnen werden, eine Fertigstellung ist für das Frühjahr 2013 vorgesehen.

Parallel dazu soll der marode Bereich Schuh- und Mühlenstraße umgebaut werden, die HBB plant dort in einer mehrgeschossigen Bebauung Stadthäuser, die entweder als Ganzes genutzt oder auch in einzelne Wohneinheiten in Eigentum oder zur Miete aufgeteilt werden können. Ebenso will die HBB prüfen, zusätzlich betreutes Wohnen an diesem Standort anzubieten.

Mehr lesen Sie morgen.

Von Thomas Mitzlaff

Kommentare