Grüne fordern SPD zu Verzicht auf

Raimund Nowak

mr Uelzen/Landkreis. Im rot-grünen Lager geht das Ringen um die Landratskandidatur weiter. Die Uelzener Grünen appellieren jetzt erneut an die Sozialdemokraten im Landkreis, die Kandidatur von Raimund Nowak bei den diesjährigen Landratswahlen zu unterstützen.

Der ehemalige Grünen-Landessprecher und Uelzener Urgestein der Partei hatte sich in der vorigen Woche in einem Vier-Augen-Gespräch mit dem von der SPD favorisierten Lüneburger Ersten Kreisrat Jürgen Krumböhmer getroffen. Danach bekräftigten beide, dass ein Verzicht zugunsten des anderen Bewerbers nicht in Frage komme (AZ berichtete).

Die Grünen stützen sich nunmehr auf die Aktion mehrerer prominenter Vertreter aus Handel, Handwerk, Landwirtschaft und Kultur, die sich öffentlich für Nowak stark machen. „Durch die breite Unterstützung hat die Kandidatur von Raimund Nowak weiter an Attraktivität gewonnen“, betonen die beiden Kreisssprecher Vicky Koke und Hans Hermann Hoff.

Angesichts dieser Lage halten es die beiden Grünen „für schwer nachvollziehbar, dass die lokale SPD-Führung offensichtlich unbeirrt“ an Krumböhmers Nominierung festhalten wolle. „Die Abschaffung der Stichwahlen erfordert von den Parteien ein rationales Abwägen der Kandidatenfrage“, erklärt das Duo und erwartet von der SPD-Delegiertenversammlung am Sonnabend, 29. Januar, „eine souveräne Entscheidung“.

In den Augen von Koke und Hoff könne mit dem langjährigen Uelzener Kommunalpolitiker, ehemaligen grünen Landesvorsitzenden und jetzigen Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg „eine kompetente und überregional beachtete Besetzung an der Spitze des Kreises erreicht werden“.

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