Altes Rathaus: Zusätzliche 450 000 Euro aus EU-Fördertopf für Umbau bewilligt

„Glückstag für Uelzen“

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Eine Baustelle mit mehreren Perspektiven: Das Alte Rathaus wird seit Wochen von Grund auf saniert. Stadt und Gebäudemanagement freuen sich über zusätzliche Fördergelder, die jetzt in das Projekt fließen und die Rathaus-Kasse mächtig entlasten.

Uelzen. Manfred Knaak wählte gleich den Superlativ: „Das ist ein Glückstag für Uelzen“, platzte der Kaufmännische Vorstand des Gebäudemanagements Uelzen/Lüchow-Dannenberg fast vor Freude.

Auslöser für die gute Laune: Die Stadt Uelzen bekommt weitere 450 000 Euro an Fördermitteln für den Umbau des Alten Rathauses. Als Baudezernent Karsten Scheele-Krogull die „frohe Botschaft“ in der Sitzung des Stadtrates am Montagabend verkündete, gab es von den Abgeordneten parteiübergreifend spontanen Applaus.

Zur Erinnerung: Insgesamt schlägt die grundlegende Sanierung des historischen Gebäudes im Herzen der Innenstadt mit rund 3,143 Millionen Euro zu Buche. Davon sollten bisher 1,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fließen. Nun dreht die EU den Geldhahn nochmals auf und sogenannte „Ziel-1-Mittel“ aus dem Fonds bescheren der Uhlenköperstadt einen warmen, unerwarteten Geldregen. Hintergrund: Andere Kommunen konnten ihre Projekte, die sie bei der EU zur Regionalentwicklung angemeldet hatten, nicht realisieren. Uelzen dagegen sagte Ja zum Rathaus-Umbau und profitiert jetzt vom Rückzug anderer Antragssteller.

Von Andreas Becker

Mehr dazu lesen sie am Mittwoch in der AZ.

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