Zwei Jahre auf Bewährung und Sozialstunden

Glimpfliche Strafe für Lüneburger Bankräuber

stk Lüneburg. Glimpflich kommt ein 21-Jähriger davon, der eine Mitarbeiterin der Lüneburger Volksbank mit einem Messer in seine Gewalt brachte, aber von einem Mitarbeiter mit 40 Euro abgespeist wurde (AZ berichtete).

Das Landgericht Lüneburg verurteilte den jungen Mann am Dienstag zu zwei Jahren Jugendstrafe auf Bewährung. Außerdem muss er 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Das berichtet Gerichtssprecherin Meike Wulff. Die Richter verfügten zudem, dass der Bankräuber 18 Monate unter Betreuung des Jugendamts gestellt wird. Der 21-Jährige hatte auch vergeblich versucht, die Lüneburger Targobank um eine Million Euro zu erpressen. Auf die Spur kam ihm die Polizei durch einen in Brand gesteckten Altpapiercontainer.

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