Polizei registriert vermehrt Wohnhaus-Einbrüche / Ratschläge zur Prävention

Es geschieht am hellen Tage

Uelzen/Landkreis. Sie kommen vermehrt am helllichten Tag – in der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche, vornehmlich in Wohnhäuser, deutlich an. Auch im Landkreis Uelzen. Zurzeit vor allem, wie berichtet, im nördlichen Kreis.

In diesem Jahr registrierte die Polizeiinspektion (PI) Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen einen leichten Anstieg der Zahlen bei den Haus- und Wohnungseinbrüchen im Vergleich zum Vorjahr. Waren es von Januar bis Oktober 2010 noch insgesamt 64 Einbruchsfälle (47 im Landkreis, 17 in der Stadt Uelzen), sind es im gleichen Zeitraum dieses Jahres bislang 72 Fälle (Landkreis 51, Stadt 21). „Dabei waren die Täter insbesondere auch am Tage aktiv und brachen während der Abwesenheit der Bewohner in deren Eigenheime ein“, sagt Nicole Winterbur, Pressesprecherin der PI.

Während es im Kreisgebiet überwiegend Wohnungs- und Hauseinbrüche sind, werden in der Stadt Uelzen meist Firmen und Büros aufgebrochen. Hier waren es von Januar bis Oktober 2010 kreisweit insgesamt 232 Fälle – 134 davon entfielen auf die Stadt Uelzen. In diesem Jahr wurden im gleichen Zeitraum 187 Einbrüche kreisweit registriert (53 in der Stadt Uelzen).

Neben der Einbruchsprävention setzt die Polizei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung. „Denn Einbrecher, Diebe und Trickdiebe können Ihnen auffalen, wenn Sie Augen und Ohren offen halten“, weiß Nicole Winterbur. Deshalb sollten Beobachtungen von fremden Personen – auch Kindern und Jugendlichen – sowie fremden Fahrzeugen und anderen Auffälligkeiten der Polizei gemeldet werden. Auch auf Vorkomnisse bei den Nachbarn sollte geachtet werden.

Von Ines Bräutigam

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