Pilotprojekt: KVHS und Kreis wollen Betroffene unterstützen

Gemeinsame Hilfe für Analphabeten

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Almke Matzker-Steiner unterzeichnete gestern zusammen mit Roland Bellinghausen im Beisein von Landrat Dr. Heiko Blume (r.) und Dr. Kay Sulk (l.) den Kooperationsvertrag zum Pilot-Projekt.

Uelzen. 7,5 Millionen Menschen in Deutschland können laut der sogenannten Level-One-Studie der Universität Hamburg nur unzureichend lesen und schreiben. Das bedeutet, jeder 14. gehört zur Gruppe der sogenannten funktionalen Analphabeten.

Die Kreisvolkshochschule Uelzen/Lüchow-Dannenberg wird als eine von drei ausgewählten Volkshochschulen in Deutschland zusammen mit dem Landkreis Uelzen in den nächsten Jahren neue Wege beschreiten, um verstärkt diesen Menschen Hilfe anbieten zu können.

Dazu werden in einem ersten Schritt die Mitarbeiter der Landkreisverwaltung, die regelmäßig Ansprechpartner für die Bevölkerung sind, für das Thema sensibilisiert. „Sie werden lernen, mögliche Lese- und Rechtschreibschwächen bei den Kunden zu erkennen und auch Methoden vermittelt bekommen, wie man die Betroffenen darauf anspricht, um ihnen mögliche Bildungsangebote vorschlagen zu können“, skizziert Almke Matzker-Steiner, Leiterin der Kreisvolkshochschule, die Herangehensweise.

Von Norman Reuter

Mehr dazu lesen sie am Donnerstag in der AZ.

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