„Ein Viertel blüht auf“: Anwohner und Citymanagement starten Pflanzaktion

Gemeinsam Blumen gießen

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Theo Gläser beim Blumengießen imSchnellenmarktviertel. Nun wurden an einigen Häusern Rosen gesetzt, und am Sonnabend ab 10 Uhr werden Anlieger gemeinsam gießen und dabei von Musik begleitet.

dib Uelzen. Der Schnellenmarkt blüht auf: Die Rosenpflanzaktion in dem Viertel hat begonnen. An 20 Standorten wurden Pflanzen gesetzt, angeregt von einer Initiativgruppe des Viertels gemeinsam mit Anliegern.

Rankgitter für die Rosen an Häuserfassaden waren zuvor in der Schlosserei der Uelzener Justizvollzugsanstalt hergestellt worden, auf Kosten der Anlieger, die sich an der Aktion beteiligt haben. Das Einpflanzen der Rosen und das Anbringen der Gitter war Aufgabe der Betrieblichen Dienste der Stadt Uelzen. Die Gestaltung ist künftig in die Hände der beteiligten Anwohner gelegt: Sie übernehmen die Pflege der Blumen.

Morgen ab 10 Uhr findet eine „Gießaktion“ mit Anwohnern und Freunden des Viertels für die neu gepflanzten Rosen statt. Dabei werden sie musikalisch begleitet. Treffpunkt der Teilnehmer ist vor dem Haus an der Brückenstraße 3.

„Wir freuen uns über das Engagement der Eigentümer, welches die für dieses Jahr vorgesehene Rosenpflanzaktion erst ermöglicht hat“, sagt Michael Kopske, Projektverantwortlicher bei der Stadt Uelzen, zu der Aktion „Ein Viertel blüht auf“. „Es geht voran im Schnellenmarktviertel und das ist ein gutes Zeichen für die nächsten Schritte.“ Seit August 2011 engagiert sich die Initiativgruppe „Schnellenmarktviertel“, zu der Eigentümer, Gewerbetreibende und Bewohner des Viertels, das Citymanagement, die Stadt Uelzen, der Eigentümerverein „Haus und Grund“ sowie das Fachbüro CIMA gehören, den Platz und die angrenzenden Straßen attraktiver zu gestalten und dem Schnellenmarktviertel ein besseres Image zu verschaffen. Der Platz rund um den Brunnen wird für etwa 180 000 Euro umgestaltet, für diese Pläne hat die Stadt Uelzen EU-Fördermittel eingeworben (AZ berichtete).

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