Unfallhäufung im Stadtgebiet wegen Fahrradfahrern, die nicht absteigen

Gefahr am Zebrastreifen

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Zwei Unfälle mit Radfahrern binnen vier Tagen registrierte die Polizei am Überweg Fritz-Röver-Straße.

Uelzen. Vier Unfälle an Zebrastreifen innerhalb einer Woche in Uelzens Stadtgebiet – an dreien davon waren Fahrradfahrer beteiligt.

Grund genug für die Polizei Uelzen, an Auto- und Zweiradfahrer gleichermaßen zu appellieren, sich an den markierten Fußgängerüberwegen richtig zu verhalten. Denn: „In besagten Fällen ist die Unfallursache auf das Fehlverhalten der Radfahrer zurückzuführen“, sagt Polizei-Sprecher Kai Richter.

Wenn Radler die Fahrbahn an einem Zebrastreifen fahrend überqueren, haben sie – entgegen einer gängigen, aber irrigen Meinung – keinen Vorrang vor dem Verkehr auf der Fahrbahn. Richter: „Vorrang haben nur Fußgänger – oder eben Radfahrer, die ihr Fahrrad schieben.“ Gleichwohl sind aber auch Autofahrer zur besonderen Vorsicht an den Fußgängerüberwegen verpflichtet: So besagt Paragraf 26 der Straßenverkehrsordnung, dass Kraftfahrer „Fußgängern sowie Fahrern von unter anderem Rollstühlen“ das Überqueren der Fahrbahn ermöglichen müssen. Weiter heißt es dort: „Dann dürfen sie nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren; wenn nötig, müssen sie warten.“

„Als Fahrradfahrer hat man an einem Zebrastreifen keinen Vorrang, wenn man nicht absteigt“, warnt Kai Richter und nennt damit gleichzeitig eine Unfallursache, „die wir sehr oft feststellen müssen“. Das rasche Heranfahren eines Zweiradfahrers an den Fußgängerüberweg nämlich könnten Autofahrer nur sehr schwer erkennen und sich darauf einstellen.

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Von Ines Bräutigam

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