Nach Kostenexplosion am Alten Rathaus: WIR für Uelzen beantragt Auflösung der Anstalt

Gebäudemanagement steht infrage

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Das umgebaute Alte Rathaus beschäftigt weiterhin die Stadtpolitik. Noch ist aus Sicht der Stadtverwaltung und der Politik die plötzliche Kostenexplosion der Sanierungsmaßnahme nicht geklärt. Somit können auch Anträge zur Zukunft des Gebäudemanagements noch nicht entschieden werden, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt.

Uelzen. Das Gebäudemanagement Uelzen/Lüchow-Dannenberg steht weiterhin im Fokus der Stadtpolitik.

Nach der plötzlichen Kostenexplosion beim Umbau des Alten Rathauses von 3,2 auf 3,8 Millionen Euro stellen immer mehr Ratsleute die gemeinsame Anstalt der Stadt Uelzen, des Landkreises Uelzen und des Nachbarkreises Lüchow-Dannenberg in ihrer bestehenden Form in Frage. Nach dem Antrag von SPD und UWG zur Bildung eines Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft fordert nun Ratsfrau Susanne Niebuhr (WIR für Uelzen), die Anstalt aufzulösen. Doch dafür ist die Klärung einer ganzen Reihe an Fragen nötig.

Der frühestmögliche Zeitpunkt zur Auflösung des Gebäudemanagements sei der 31. Dezember 2016. Susanne Niebuhr schlägt vor, dies bereits zum 30. Juni 2015 zu erledigen. „Dafür ist erforderlich, den Vertrag der Träger neu zu fassen, um eine kurzfristige Auflösung beschließen zu können“, erklärt sie in ihrem Antrag. Bürgermeister Jürgen Markwardt bestätigt, dass die Satzung geändert werden müsste, wenn eine vorzeitige Rückabwicklung der gemeinsamen Anstalt öffentlichen Rechts gewünscht sei. Voraussetzung für die Beratung sei jedoch zunächst die Prüfung der Vorgänge um die Kostensteigerung beim Alten Rathaus. [...]

Von Diane Baatani

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