Erdarbeiten bei Marktcenter-Bau: Bohrlöcher werden mit Zement gefüllt

Fundament für eine schwere Last

+
Mit zwei Bohr- und Füllmaschinen werden derzeit etwa 1700 Löcher ins Erdreich getrieben. Sie werden mit Trockenzement befüllt, der sich im Untergrund mit dem Wasser vermischt und aushärtet.

Uelzen. Der Boden vibriert, als der Bohrkopf sich in die Erde frisst: Auf dem ehemaligen Wochenmarktgelände am Veerßer Tor wird derzeit das Erdreich für den Hochbau des Marktcenters vorbereitet.

Zwei Bohr- und Füllmaschinen kommen dabei zum Einsatz – Löcher mit Tiefen von 1,50 bis fünf Metern werden in die Erde getrieben, über das Bohrgestänge werden sie mit Trockenzement befüllt. „Im Boden“, so erläutert Polier Frank Künzel, „verbindet sich der Zement mit dem Grundwasser und härtet aus. “ So entstehen „Säulen“, die später die Last des Gebäudes tragen sollen.

Mehr zum Uelzener Marktcenter

Prüfer erheben Kritik

Parkplatz ab 13. August gesperrt

Fertigstellung für 2016 geplant

Elektronik im Erdgeschoss

Das Verfahren zur Tiefrgründung sei von dem Projektträger, die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB), als die beste Lösung für einen belastbaren Untergrund angesehen worden und von Planungsbeginn an vorgesehen gewesen, so Uelzens Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull zu den aufwändigen Arbeiten. Mehrere Wochen dauern sie noch an – insgesamt etwa 1700 dieser sogenannten Rüttelstopfsäulen, jeweils 60 Zentimeter im Durchmesser, werden den Untergrund für das Marktcenter bilden, schildert Frank Künzel.

Von Norman Reuter

Mehr zum Marktcenter lesen Sie auch am Dienstag in der gedruckten und in der digitalen AZ.

Mehr zum Thema

Kommentare