Zwei Tote, zwei Schwerverletzte gestern Früh auf der Bundesstraße 216

Frontalzusammenstoß im dichten Nebel

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Der Pritschenwagen ist völlig zerstört: Zwei Menschen starben in dem Wrack, zwei erlitten schwerste Verletzungen gestern Früh auf der Bundesstraße 216.

Dahlenburg. Die Sicht im dichten Nebel betrug weniger als 50 Meter, der 53 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges hatte nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Chance, als der Pritschenwagen ihm auf seiner Fahrbahn entgegenkam.

Zwei Tote, zwei Schwerverletzte – das ist die Bilanz des Frontalzusammenstoßes gestern Früh um 4. 45 Uhr auf der Bundesstraße 216 zwischen Horndorf und Reinstorfer Kreuz unweit der Kreisgrenze zu Uelzen. Warum der 51 Jahre alte Fahrer des Transporters auf die Gegenfahrbahn geraten war, soll jetzt auch ein Sachverständiger klären, den die Polizei bei der Unfallauswertung hinzuzog.

Der Pritschenwagen war durch den Frontalzusammenstoß komplett zerstört worden, zwei 49 und 62 Jahre alte Insassen starben noch im Wrack. Der Fahrer und ein weiterer 52-jähriger Insasse erlitten schwerste Verletzungen. Feuerwehrmänner mussten sie aufwändig herausschneiden. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Die Unfallfahrzeuge wurden in den Seitenraum geschleudert und mussten mit einem Spezialkran geborgen werden. Die Bundesstraße 216 blieb bis zum Mittag voll gesperrt. Die Poliei schätzt den Sachschaden auf mehr als 100 000 Euro.

Weitere Polizeimeldungen

Lüneburg. Rätsel gibt der Polizei das Verhalten eines Radfahrers auf einem Tankstellengelände an der Bardowicker Straße auf: Dort betankte die Besatzung eines Rettungswagens gerade ihr Fahrzeug, als ein Radler vorbeifuhr, so stark gegen einen Außenspiegel des Rettungswagens schlug, dass dieser erheblich beschädigt wurde, und wieder verschwand.

Uelzen-Oldenstadt. Erneut hat die Polizei in der Ortsdurchfahrt Oldenstadt die Geschwindigkeit gemessen: Sonntagmittag waren zehn Autofahrer zu schnell, der schnellste mit Tempo 73 statt der erlaubten 50.

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