Verwaltungsausschuss der Stadt Uelzen gewährt weitere acht Monate für Verkauf des Holdenstedter Schlosses

Frist verlängert bis Mitte 2015

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Im Holdenstedter Schloss befindet sich derzeit ein Museum und es wird als Veranstaltungsort genutzt.

Uelzen. Ein halbes Jahr hatte sich die Stadt gegeben, um das Schloss Holdenstedt zu verkaufen. Die Frist ist gestern ausgelaufen.

Und weil die Verhandlungen mit potenziellen Käufern immer noch laufen, hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Uelzen nun eine Fristverlängerung gewährt: Bis zum 30. Juni, also in weiteren acht Monaten, soll das Gebäude aus den Anfängen des 18. Jahrhunderts an den Mann gebracht sein.

Noch im April dieses Jahres hatte die Politik entschieden: Sollte nach Ablauf der zunächst anvisierten sechs Monate kein Käufer gefunden werden, bleibt die Stadt Eigentümerin des Schlosses. Der Bau sei dann auch instand zu setzen, hieß es. Allein für ein Gutachten, das den Sanierungsbedarf ermittelt, sollten 100 000 Euro in den städtischen Haushalt 2015 eingestellt werden.

Nun will man noch einmal bis Mitte nächsten Jahres abwarten, informierte Uelzens Bürgermeister Otto Lukat gestern im Rahmen eines Pressegesprächs. Verhandlungen liefen nicht nur mit einem Kaufinteressenten, sondern gleich mit mehreren.

Von Ines Bräutigam

Mehr zum Schloss Holdenstedt lesen Sie in der Mittwochsausgabe der AZ.

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