Kreiverband Uelzen wählte neuen Vorstand / Katja Krüger übernimmt Vorsitz

Frischzellenkur für den SoVD

+
Die neue Vorsitzende Katja Krüger (dritte von links) bedankte sich beim ausscheidenden Vorstandvorsitzenden desSoVd Kreisverbands Karl-Otto Constien (links) und verabschiedete ihn.

Uelzen. Die Delegiertenversammlung des Uelzener Kreisverbandes des Sozialverbands Deutschland (SoVD) hat Katja Krüger aus Röbbel zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Zu ihrem Stellvertreter ernannten die aus den 28 Ortsvereinen entsendeten SoVD-Funktionäre Benjamin Gießel aus Suderburg.

Für den SoVD Uelzen ging mit dieser Wahl am Wochenende eine Aera zuende: Nachdem der langjährige Vorsitzende Karl-Otto Constien sich nicht zur Wiederwahl aufstellen ließ, wollte er gehen, „wenn es am Schönsten ist.“ Im Zuge dieses Schnitt hätten sich die Ortsverbände zu einer Verjüngungskur entschlossen, die jedoch mit den langjährigen Erfahrungen einiger älterer Kandidaten eine „gesunde Mischung für die Fortsetzung seiner erfolgreichen Arbeit garantieren“, stellte Landesgeschäftsführer Dirk Swinke zufrieden fest. Zum zweiten Stellvertrete wurde r Karl-Heinz Braunholz, zum Schatzmeister Helmut Schneider, zur Schriftführerin Rosemarie Hingst und zur Sprecherin der Frauen Annegret Schulz-Klose gewählt.

Swinke stellte das herausragende ehrenamtliche Engagement der Uelzener Ortsverbände heraus, das letztlich dazu geführt habe, dass der SoVD Uelzen in Niedersachsen zu einem der erfolgreichsten Kreisverbände zähle. „Immer wieder beeindruckt von der Stärke des Verbandes“, würdigte auch der Propst Jörg Hagen, den SoVD „als Spezialisten auf dem sozialen Gebiet“.

10 000 Menschen gehören im Kreis Uelzen dem SoVD an. Sie wurden am Wochenende von 121 Delegierten vertreten. „Unser soziales Parlament“, nannte Bürgermeister Otto Lukat die Versammlung. „Exzellent aufgestellt ist der SoVD vor allem in der Sozial- und Rechtsberatung“, betonte Swinke, dass der SoVD als Partner seiner Mitglieder gegenüber Behörden und vor Gerichten erfolgreich für ihre Rechte eintrete. Das Beratungszentrum Uelzen könne eine beeindruckende Bilanz ziehen: In mehr als 1000 Verfahren jährlich erstreiten die Uelzener für ihre Mitglieder jedes Jahr Forderungen, die sich bis zu einer Million summieren lassen. Gelder, die den Betroffenen zustehen, die sie allerdings ohne Unterstützung nicht hätten realisieren können. Zudem wirke der Verband – so Swinke – als Interessenvertreter für alle Gruppen, die im Kampf um soziale Gerechtigkeit Benachteiligungen hinnehmen müssten, wenn der SoVD als politische aber parteipolitisch neutrale, Interessenvertretung nicht beharrlich bei politischen Entscheidern den Finger in die Wunde legen würde.

Von Angelika Jansen

Kommentare